Seelsorger Jürgen Kaesler wirkte zehn Jahre im oberen Rheintal als Pfarreileiter. Als ehemalige Rheintaler sind er und seine Familie immer wieder gerne auf dem Hohen Kasten.
Deshalb freue es Kaesler besonders, dass er seine zweite Leidenschaft, das Malen, wieder ins Rheintal bringen kann, und zwar auf den höchsten Berg, auf den Hohen Kasten. In einer Medienmitteilung schreibt er:
Damals lebten wir täglich mit dem Hohen Kasten. Er war für uns täglicher Begleiter durch den Alltag und hat uns immer wieder als Kraftort gedient.
So freue es ihn besonders, dass die Möglichkeit bestand, die eigenen Bilder auf dem Hohen Kasten auszustellen.
Über Ausstellungen zur Kunst
Vor ein paar Jahren organisierte und kuratierte Kaesler mehrere Ausstellungen und fand selbst Gefallen daran, Bilder zu schaffen.
Der Kontakt zu Künstlern wie den Winterthurer Nicola Grabiele oder Johanna Schneider selig aus St. Gallen hätten ihn dazu inspiriert, selbst den Weg zu wagen.
Ausserdem war er durch seine Tätigkeit als Seelsorger immer wieder neu fasziniert durch die Kunst in den Kirchen, in denen er wirkte, zum Beispiel durch die Rüthner Valentinskirche:
Es braucht zeitgenössische Kunst, die in Dialog tritt, mit Menschen, die offen sind für Kunst, Kultur, Spiritualität.
Ausgleich zur beruflichen Passion
Für Kaesler sei das Malen ein bedeutender Ausgleich zu seiner beruflichen Passion als Seelsorger.
Derzeit wirkt er als Leiter der Spitalseelsorge im Kantonsspital Winterthur und wird immer wieder inspiriert durch seine Tätigkeit auf der Palliativstation, auf den Intensivstationen oder auch auf der Notfallstation.
Doch die Bilder sind nicht geprägt durch das Leid, sondern strahlen vielmehr Hoffnung, Farbenfreude und Zuversicht aus.
So zeigt Kaesler im Drehrestaurant-Saal auf dem Hohen Kasten bunte Bilder im kleinen Format von Kühen, einem Hasen, einem Hund, einem Wolf, einem Ferkel, einem Steinbock im Gebirge, Blumen in Vasen und zwei Landschaftsbilder.
Dem Künstler sei es ein Anliegen, dass die Bilder Interpretationsspielraum lassen, aber auch Erinnerungen für Momente im eigenen Leben hervorbringen, zum Beispiel schöne Momente mit Tieren oder der Pflanzenwelt.
Hinweis: Die Ausstellung im Saal des Drehrestaurants auf dem Hohen Kasten ist bis 18. Februar immer dann zugänglich, wenn das Drehrestaurant geöffnet hat.