Innovationspreis für Evatec

BUCHS ⋅ Andreas Wälti und Marco Padrun, die Gründer der Evatec AG, Trübbach, haben den Werdenberger Innovationspreis erhalten. Die Laudatio hielt Jurypräsident Lothar Ritter.
13. September 2017, 05:19
Adi Lippuner

Adi Lippuner

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«Aus einer Idee wird eine Innovation, wenn diese von der Zielgruppe, also der Kundschaft angenommen wird», so Lothar Ritter. Die unabhängige Fachjury schaue sich in der Region genau um, «denn für den Werdenberger Innovationspreis kann man sich nicht bewerben».

So sei man auf die Evatec AG in Trübbach gestossen. «Ein Unternehmen, dessen Produkte nur indirekt sichtbar sind. Doch bei den meisten der hier Anwesenden sind sie vorhanden, sei es beim Smartphone, bei der LED-Beleuchtung oder dem WLAN, um nur einige zu nennen. Es geht um das Internet der Dinge, also um die Kommunikation», liess Lothar Ritter die Anwesenden wissen.

Die Evatec AG liefere das Know-how für weltweit tätige Produzenten und habe sich seit der Gründung im Jahre 2004 zu einem angesehenen Unternehmen entwickelt. Rund 98 Prozent der bei der Evatec hergestellten Technologie gehe in den Export, «ein weiterer Grund, dass das Unternehmen in der Region weniger wahrgenommen wird». Ein Film, in dem die beiden Gründer, CEO Andreas Wälti und CTO Marco Padrun, bei einem Rundgang durch die Evatec AG gezeigt werden, gab den Anwesenden Einblick in ihre Tätigkeit.

Er habe zuerst gestaunt, sich dann aber über die Auszeichnung gefreut, so Andreas Wälti. Und Marco Padrun: «Unsere Mitarbeitenden tragen wesentlich zu unserem Erfolg bei, und deshalb werden wir eine kleine Feier im Unternehmen organisieren.»

Das Thema der Werdenberger Wirtschaftstagung war «Wirtschaft und Sport», und so lag die Frage nach der Sponsorentätigkeit des Preisträgers auf der Hand. «Wir unterstützen Mitarbeitende unseres Unternehmens, welche sich in einem OK engagieren.» Und zum eigenen Werdegang von Andreas Wälti und Marco Padrun war zu erfahren, dass beide seinerzeit Elek­tromechaniker lernten und sich dann am NTB (Interstaatliche Hochschule für Technik), weiterbildeten. «Wir sind vom dualen Bildungssystem überzeugt, auch wenn es verschiedene Wege zum Ziel gibt.»

Wichtig sei es auch, den eigenen Nachwuchs auszubilden und ein NTB-Studium zu ermöglichen. «Dies mit dem Gedanken, dass einige nach dem Studium in unser Unternehmen zurückkommen», so Andreas Wälti.6, 7


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