Zivilschützer zügelten Kommandoposten

SENNWALD/GRABS ⋅ Beim Einsatz der Zivilschutzorganisation wurde der Kommandoposten Forsteck grösstenteils geräumt und das Material in die Anlage beim Spital Grabs gebracht.
19. Mai 2017, 06:49

Wer nun glaubt, dass die Zivilschutzorganisation (ZSO) Werdenberg Nord sich während ihrer WK-Woche nur mit dem Umzug der vielen Tonnen Material beschäftigte, sieht sich getäuscht. Nicht nur der koordinierte Transport hielt die weit über 100 im Einsatz stehenden Männer in Trab, auch die Arbeiten auf den sieben Baustellen in den drei Gemeinden Sennwald, Gams und Grabs.

Der Umzug des Kommandopostens Forsteck in den Kommandoposten Spital Grabs ist der politischen Entscheidung geschuldet, dass aufgrund der fehlenden nicht fest installierten Notfallstromversorgung der Standort der ZSO verlegt werden muss. Ob dieser Entscheid Sinn macht und sich in der Praxis als tauglich erweist, wird sich weisen. Die eine oder andere erfreute Gesichtsregung war bei den drei Gemeindepräsidenten auszumachen, als diese den neuen Kommandoposten in Grabs in Augenschein nahmen. In den vergangenen Monaten wurden die Räumlichkeiten angepasst.

Tätigkeiten in den Gemeinden

Seit Jahren wird die ZSO immer wieder angefragt, ob sie nicht Arbeiten in Angriff nehmen kann, die sonst niemand erledigen möchte oder kann. Ein heikles Unterfangen stand dieses Jahr in Sax auf dem Programm. Der Weg zur Burgruine Frischenberg wurde in Stand gestellt. Dazu waren nicht nur etliche Genehmigungen seitens des Kantons St. Gallen notwendig, sondern auch handwerkliche Arbeiten im Gelände. Ersteres erledigte die Gemeinde Sennwald, Zweiteres die Fachleute des Zivilschutzes. «Ich weiss nicht, was mühsamer war. Die vorgängigen Abklärungen oder das Ausführen der Arbeiten im Gelände», sagte ein sichtbar zufriedener Gemeindepräsident Peter Kindler bei der Begehung mit Revierförster Hans Tinner und den Verantwortlichen des Zivilschutzes. (pd)


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