Sprengkommando-Präsident: "Die neue Route des Nachtumzugs hat sich bewährt"

BÜTSCHWIL ⋅ Am Samstag organisierte das "Sprengkommando" den 10. Bütschwiler Nachtumzug. Präsident Daniel Martin zieht ein positives Fazit.
06. Februar 2018, 05:18
Beat Lanzendorfer

Daniel Martin, wie lange sind Sie schon Präsident des "Sprengkommando Bütschwil"?

Ich habe das Amt vor acht Jahren von Martina Ruoss übernommen.

Der wievielte Nachtumzug war es für Sie?

Als Präsident der vierte. Es sind aber noch einige mehr, denn ich gehöre seit 17 Jahren zum "Sprengkommando".

Wie hat sich der neue Routenverlauf bewährt?

Es gab am Anfang an der Grämigerstrasse ein paar Abstimmungsprobleme. Der neue Start ab Sportplatz Breite hat sich aber als richtig erwiesen. Das Echo seitens der Teilnehmer und der Zuschauer ist positiv.

Mit dem Zuschaueraufkommen sind Sie zufrieden?

Absolut. Wir konnten rund 1500 Eintritte verkaufen. Grob geschätzt haben dem Umzug sicher etwa 2500 Besucherinnen und Besucher beigewohnt. Den Anwohnern haben wir logischerweise ja kein Billett verkauft.

Was bleibt Ihnen vom Jubiläumsumzug in Erinnerung?

Es hat vom Wetter her gestimmt. Den einsetzenden Schnee fand ich attraktiv und er hat zum Anlass gepasst. Das Feuerwerk am Ende des Umzuges war sicherlich das perfekte Schlussbouquet. Die Stimmung war super und es war zu spüren, dass die Menschen Freude gehabt haben. Ich schätze das – auch die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde und dem Fasnachtskomitee, das den anschliessenden Kostümball organisiert hat.

Wie sieht das weitere Programm des "Sprengkommandos" aus?

Wir haben noch einige Auftritte in Beizen und sind am Wochenende und bis zum Ende der Fasnacht unter anderem in Mosnang, Ebnat-Kappel und in Schmerikon. Nicht zu vergessen unseren «Sprengerstollä» am Fasnachtsdienstag. Gleichentags sind wir ab 16 Uhr Gäste im Solino. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenzentrums freut es sehr, wenn wir vorbeikommen.


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