Ein Prost mit Bier statt 40 Kerzen

HENAU ⋅ Die Henauer Kinderfasnacht jährte sich zum vierzigsten Mal. Grund genug, noch bunter, noch närrischer, aber dennoch dörflich-symphatisch zu feiern: mit einem Umzug, Guggenklängen, Fasnachtbutzen, Schaulustigen und vielen, vielen Konfetti.
05. Februar 2018, 10:38
Andrea Häusler

Andrea Häusler

andrea.haeusler@wilerzeitung.ch

Das Jahr 1978 war ein bewegtes. John Travolta und Olivia Newton-John begeisterten mit «Grease», die Bee Gees mit «Saturday Night Fever», Johannes Paul II. löste Johannes Paul I. auf dem Heiligen Stuhl ab, Argentinien wurde Fussball-Weltmeister und Henau kam zu einer Kinderfasnacht. Einen Geburtstagskuchen mit 40 Kerzen gab’s am Samstagmittag nicht. Dafür Wienerli, Brot und nachmittägliche Partystimmung in der «Oberberg»-Turnhalle. Dies, nachdem der wiederum kleine, aber feine Umzug begleitet von Kindergruppen, Motto-Wagen und lautstarken Guggenmusikklängen durchs Dorf gezogen war. Zahlreiche Schaulustige säumten, maskiert und unmaskiert, die Route zwischen Sportanlage Rüti und Oberberg, applaudierten dem Geschehen oder hielten es mit ihren Smartphones fest. Die meisten mit bunten Konfetti im Haar. Denn nicht nur die Karibischen Piraten auf dem «Zugvögel»-Wagen wussten präzise Treffer zu landen. Dies verstanden genauso die Jüngsten, die nicht müde wurden, die Papierschnitzel vom Boden aufzuheben und an den nächsten Schaulustigen zu bringen.


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