Olympische Spiele in Südkorea offiziell eröffnet

ERÖFFNUNGSFEIER ⋅ Das südkoreanische Staatsoberhaupt Moon Jae-In eröffnet die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang. Zuvor führt Dario Cologna die Schweizer Delegation an der Eröffnungsfeier ins Stadion.
Aktualisiert: 
09.02.2018, 14:42
09. Februar 2018, 13:47

Mit der traditionellen Formel "Ich erkläre die XXIII. Olympischen Winterspiele von Pyeongchang für eröffnet" gab Südkoreas Staatspräsident Moon Jae-In das Startsignal für das erste Weltfest des Wintersports in Südkorea. Wenig später entzündete die südkoreanische Eiskunstlauf-Ikone Kim Yuna das olympische Feuer. Yuna war 2010 in Vancouver Olympiasiegerin geworden.

Die Eröffnungszeremonie vor 35'000 Zuschauern und einem Milliarden-Publikum weltweit vor den Fernsehern stand unter dem Motto "Frieden in Bewegung". Emotionaler Höhepunkt war der gemeinsame Einmarsch der süd- und nordkoreanischen Sportlern. Die nordkoreanische Eishockeyspielerin Hwang Chung-Gum und der südkoreanische Bobfahrer Won Yun-Jong führten das Team an.

Zuvor hatte Langlauf-Star Cologna die Schweizer Delegation bei eisigen Temperaturen mit der Fahne in der Hand in die Arena geführt. Als 37. Nation - "eingeklemmt" zwischen Schweden und Spanien - marschierten die Schweizer in roten Jacken und schwarzen Handschuhen mit dem Schweizer Kreuz ins weite Rund. Die Schweiz ist mit 169 Athleten in Pyeongchang vertreten.

Die offizielle Schweiz wurde an der Eröffnungsfeier durch Bundespräsident Alain Berset vertreten. Er sass Seite an Seite mit zahlreichen anderen prominenten Politikern. Zu Beginn des Programm schüttelten sich Südkoreas Präsident Moon Jae-In und die jüngere Schwester des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong-Un, Kim Yo-Jong, die Hand. Kim Yo-Jong ist das erste Mitglied der Kim-Dynastie, das Südkorea seit dem Waffenstillstand von 1953 besucht.

An den Spielen bis zum 25. Februar nehmen insgesamt über 2900 Sportler aus 92 Ländern teil. In 102 Wettbewerben werden Medaillen vergeben. (sda)


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