1800 Megawattstunden pro Jahr: Sonne liefert künftig Energie für Hilti-Campus | W&O

30.04.2022

1800 Megawattstunden pro Jahr: Sonne liefert künftig Energie für Hilti-Campus

An der Hilti-Konzernzentrale in Schaan entsteht bis Ende Jahr die grösste Fotovoltaikanlage Liechtensteins.

Von PD
aktualisiert am 28.02.2023
Abo Aktion schliessen
News aus der Region?

Alle Geschichten, alle Bilder

... für nur 9 Franken im Monat oder 96 Franken im Jahr.

Ab Ende August werden bei Hilti am Standort Schaan auf rund 9000 Quadratmetern Solarpanels mit einer Gesamtleistung von zirka 1,7 Megawatt Peak installiert. Dafür werden die Dächer des Parkhauses und des Innovationszentrums sowie eine Freifläche genutzt, heisst es in einer Medienmitteilung. Ab Inbetriebnahme, die für Ende 2022 geplant ist, werden die Fotovoltaikmodule insgesamt 1800 Megawattstunden  Solarstrom pro Jahr erzeugen. Dies entspricht dem jährlichen Energiebedarf von rund 720 Haushalten. Die grüne Energie soll zu 100 Prozent vor Ort verbraucht werden. Insgesamt deckt die mehrteilige Solaranlage zirka zehn Prozent des Gesamtstrombedarfs der Konzernzentrale. Für den restlichen Stromverbrauch beziehe das Unternehmen seit 2020 ausschliesslich zertifizierten Grünstrom, heisst es in der Mitteilung weiter.

Mitarbeitende tanken an 60 neuen Ladestationen Sonne

Der Strom vom eigenen Dach wird auch den Mitarbeitenden an 60 zusätzlichen Ladestationen im Parkhaus zur Verfügung gestellt. CEO Christoph Loos hält fest:
Während die Teams an ihrem Arbeitsplatz an den nächsten Innovationen arbeiten, können ihre Elektrofahrzeuge in der Zwischenzeit wortwörtlich Sonne tanken. Der Solarstrom wird für unsere Mitarbeitenden kostenlos sein. Damit profitieren sowohl die Umwelt als auch unsere Teammitglieder. Gleichzeitig wollen wir unsere Beschäftigten dazu ermutigen, ihren eigenen Lebensalltag klimafreundlicher zu gestalten.
Die neuen Ladestationen sind Teil des «Green Mobility»-Konzepts. Neben der Förderung der Elektromobilität werden die Mitarbeitenden über Anreizsysteme dazu motiviert, umweltfreundlicher zur Arbeit zu kommen, beispielsweise mit dem Fahrrad, öffentlichen Verkehrsmitteln oder in Fahrgemeinschaften. Ziel der verschiedenen Initiativen zur CO2-Reduktion des Unternehmens ist es, bis 2023 CO2-Neutralität für die Liechtensteiner Konzernzentrale und global zu erreichen.