Die diesjährige Hauptversammlung des Entlastungsdienstes Sarganserland/Werdenberg im Hotel Buchserhof stand laut Mitteilung des Vereins ganz im Zeichen von Dankbarkeit, Engagement und einem besonderen Jubiläum. Präsident Heimo Steriti durfte zahlreiche Mitglieder begrüssen.
Im Zentrum des Abends stand die Arbeit des Vereins. Im Jahr 2025 wurden 40 Klientinnen und Klienten bei 859 Einsätzen betreut, was 3676 Stunden Entlastung für Familien in der Region bedeutet. Hinter diesen Zahlen stehen Menschen, die im Alltag oft an ihre Grenzen kommen – und durch den Entlastungsdienst Momente der Ruhe und Unterstützung erfahren dürfen, erinnert der Verein.
Ein bedeutender personeller Wechsel betrifft die Vermittlungsstelle: Nach über achteinhalb Jahren engagierter Tätigkeit wurde Vermittlerin Erika Flammer verabschiedet. Ihr grosser Einsatz wurde von der Versammlung mit herzlichem Dank gewürdigt. Mit Rolf Schatz konnte eine geeignete Nachfolge gefunden werden, der seine Tätigkeit bereits im Dezember 2025 aufgenommen hat und sich gut eingearbeitet hat.
Auch im Vorstand kam es zu Veränderungen. Paula Eberle trat nach sechs Jahren engagierter Mitarbeit zurück und wurde entsprechend verabschiedet. Neu in den Vorstand gewählt wurde Fabienne Walser aus Sargans, die gleichzeitig das Amt der Vizepräsidentin übernimmt. Der übrige Vorstand sowie der Präsident wurden in ihren Funktionen bestätigt.
Jubiläum des Präsidenten gebührend gefeiert
Ein besonderer Moment der Versammlung war das 25-jährige Jubiläum von Präsident Heimo Steriti. In einer Laudatio wurde sein langjähriges Engagement gewürdigt. Mitglieder, Vorstand und Gäste dankten ihm mit persönlichen Worten und kleinen Gesten für seinen unermüdlichen Einsatz zugunsten des Entlastungsdienstes. Dies zeige, wie stark der Verein von persönlichem Engagement und gegenseitiger Wertschätzung geprägt ist, so die Mitteilung.
In seinem Jahresbericht sprach der Präsident auch die Herausforderungen an, mit denen der Entlastungsdienst konfrontiert ist. Die richtige Balance zwischen Betreuungspersonen und anfragenden Familien zu finden, bleibt anspruchsvoll. Gleichzeitig braucht es weiterhin Einsatz, um das Angebot bekannter zu machen und neue Helferinnen und Helfer zu gewinnen.
Trotz dieser Herausforderungen zeigte die Versammlung eines deutlich: Der Entlastungsdienst ist weit mehr als eine Organisation – er ist ein Netzwerk von Menschen, die sich mit grossem Einsatz für andere engagieren.
3676 Stunden Entlastung für Familien in der Region