Nach Abschluss der Wintersaison wurde der Gaststubenbereich umfassend renoviert. Nach den Vorbereitungs- und Räumungsarbeiten begann der Umbau mit dem ersten Frondiensttag am 4. April. Zahlreiche engagierte Mitglieder des Skiclubs Grabserberg demontierten Wände, Böden und Decken und schufen damit die Voraussetzungen für die anschliessenden Baumeisterarbeiten, wie der Verein in einer Medienmitteilung schreibt.
Neue Decke, Wände, Dämmung und Fenster
Bereits Mitte April konnte die neue Bodenplatte im Gaststubenbereich gegossen werden. Dadurch war es möglich, früher als geplant mit den Holzbauarbeiten zu beginnen. Die Zimmerleute zogen zwischen Gaststube und Schlafsaal eine neue Decke ein, errichteten Trennwände, dämmten und verkleideten die Aussenwände und verlegten den neuen Holzboden. Gleichzeitig wurden die Fenster im Gaststubenbereich ersetzt. Erfreulicherweise konnte für die Arbeiten grösstenteils regionales Holz verwendet werden.
Dank des zügigen Baufortschritts konnten zusätzlich zu den ursprünglich geplanten Arbeiten auch die Wand- und Deckenverkleidungen im grossen Schlafschlag über der Gaststube erneuert sowie kleinere Anpassungen vorgenommen werden. Nach Abschluss der Holzbauarbeiten folgten die Schreinerarbeiten. Die neue Garderobe, die Treppe sowie die Innentüren konnten termingerecht montiert werden.
Frondienst an fast jedem Samstag
Der Vorstand des Skiclubs Grabserberg ist mit dem Verlauf der Arbeiten sehr zufrieden und allen beteiligten Unternehmen dankbar für die fachmännische Ausführung sowie die konstruktive Zusammenarbeit während der gesamten Bauphase. Die Unternehmer hätten stets praktikable Lösungen gefunden und die Frondiensteinsätze der Vereinsmitglieder in vorbildlicher Weise unterstützt, schreibt der Verein. Besonders erfreulich sei, dass sämtliche Aufträge an Unternehmen vergeben werden konnten, die von Vereinsmitgliedern geführt werden.
Während der gesamten Umbauzeit zeigten zahlreiche Mitglieder einen beeindruckenden Einsatz. An praktisch jedem Samstag wurde Frondienst geleistet, zusätzlich unterstützten viele Helferinnen und Helfer auch unter der Woche die Arbeiten im Skihaus. Besonders wertvoll war dabei der Einsatz der vielen junggebliebenen Pensionäre. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt: Vereinsmitglieder stellten einen grossen Teil der Verpflegung für Helferinnen und Helfer sowie für die Handwerker zur Verfügung.
Gemäss Hüttenchef Florian Zogg wurden insgesamt rund 750 Stunden Frondienst geleistet. Ohne dieses ausserordentliche Engagement wäre ein Umbau in dieser Grössenordnung für den Verein finanziell nicht realisierbar gewesen.
Wiedereröffnung nach Abschluss der Arbeiten
Nun öffnet das Skihaus Gamperfin seine Türen wieder für Stammgäste, Biker, Wanderer und Ausflügler. Ab Samstag, 13. Juni, empfängt das Skihausteam unter der Leitung des Hüttenwartpaares Marcel und Fabienne Wessner die Gäste wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten von Mittwoch bis Sonntag.
Eine ausführliche Dokumentation des Umbaus finden Interessierte unter www.skiclub-grabserberg.ch/umbauskihaus
750 Stunden Fronarbeit für Umbau des Skihauses