In der Qualifikationsrunde lieferte sich das Mitglied des RC Oberriet-Grabs mit dem Österreicher Aker Schmid einen Kampf auf Messers Schneide. 40 Sekunden vor Schluss erkämpfte sich Andreas Vetsch im Standkampf eine Zweierwertung zum 3:3-Ausgleich. Weil dies die letzte Wertung des Duells blieb, ging der Sieg an den Grabser.
Im Achtelfinal wartete dann ein Spitzenringer: Slavik Galstyan aus Armenien, WM-Bronzegewinner 2025 und Fünftplatzierter an den Olympischen Spielen in Tokyo. Vetsch musste sich nach zwei Minuten mit 0:9 geschlagen geben. Weil Galstyan im Viertelfinal gegen einen türkischen Ringer unterlag, blieb Vetsch der Umweg über die Hoffnungsrunde verwehrt, der Wettkampf war für ihn beendet. Am Ende holte der Armenier Bronze und dessen türkischer Bezwinger Silber.
Achtelfinal-Out: EM-Rang 13 für Andreas Vetsch