«Am Tisch links»: Eine erste Bilanz | W&O

Buchs vor 1 Stunde

«Am Tisch links»: Eine erste Bilanz

Das Begegnungs- und Diskussionsformat kann bereits auf fünf Abende zurückblicken.

Von pd
aktualisiert vor 1 Stunde

Jeder der bisherigen Abende «am Tisch links» sei interessant, abwechslungsreich und genussvoll gewesen: Wie die Veranstalter schreiben, fanden Menschen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen jeweils den Weg in die «Traube» Buchs: politisch Engagierte, Vertreterinnen und Vertreter verschiedenster Berufe, Personen mit Freude an wertschätzenden Diskussionen sowie Menschen, die ein Thema kontrovers beleuchten oder herausfordernde Inputs einbringen wollten.

Bunte Runden und unterschiedlichste Themen

Je nach Zusammensetzung der Runde entwickelten sich ganz unterschiedliche Gespräche. Mal wurde über anstehende Abstimmungen diskutiert, mal rückten Umweltthemen in den Mittelpunkt. Vor Abstimmungen wurden Positionen ausgetauscht, im Anschluss die Ergebnisse eingeordnet. Auch Wünsche und mutige Ideen zur Entwicklung der Stadt Buchs boten immer wieder spannenden Gesprächsstoff.

Letztes Mal ging es um die Schulraumplanung

Am Donnerstag letzter Woche stand ab 19 Uhr am grossen Tisch im Salon die Schulraumplanung im Zentrum. Anlass dazu war die Informationsveranstaltung «Es isch no ötschis», an der die Stadt Buchs den Bericht vorgestellt und erläutert hatte. Diskutiert wurden unter anderem die Vor- und Nachteile einer zentralisierten Oberstufe, die Auswirkungen auf den Strassenverkehr rund ums Oberstufenzentrum Flös, die Sicherheit auf den Schulwegen sowie die Kosten dieses Generationenprojekts. Auch eine mögliche Dreifachturnhalle war Thema – und wie diese langfristig einen unabhängigen Turnunterricht sicherstellen und den Buchser Vereinen zusätzlichen Raum für attraktive Angebote bieten könnte.

Geschichten aus einem Dorf, das zur Stadt geworden ist

Nicht zu kurz kamen die Geschichten aus dem Dorf, das inzwischen eine Stadt ist, in dem sich vieles verändert hat – und doch vieles geblieben ist wie früher.

Zu einem feinen Getränk wurde teilweise auch gegessen, was dem Abend einen unkomplizierten und offenen Charakter verlieh. Die Tür stand – und steht – allen offen. Die Gespräche am Stammtisch leben von der Vielfalt der Menschen, die teilnehmen. In diesem Sinne: Man sieht sich am 23. April ab 19 Uhr «am Tisch links».