Wie die Kantonspolizei Graubünden schreibt, fuhr am Samstag, kurz nach 10.30 Uhr, ein 34-jähriger Mann auf der Nationalstrasse N28 von Landquart in Richtung Grüsch. Rund 100 Meter nach dem Chlustunnel, nach einer lang gezogenen Rechtskurve, geriet das Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn.
Chaos auf der Gegenfahrbahn
Dort kam es zu einer seitlich-frontalen Kollision mit einem entgegenkommenden Auto eines 28-Jährigen in Begleitung seines zweijährigen Sohnes. Nach dieser ersten Kollision stiess der 34-Jährige mit einem weiteren Fahrzeug, besetzt mit zwei Personen, zusammen. Daraufhin sei es zwischen diesem Fahrzeug zu einer letzten Folgekollision mit einem nächsten Fahrzeug gekommen. Dieses war mit zwei Personen besetzt.
Vor Ort leisteten Drittpersonen den vier verletzten Personen Erste Hilfe, bis die Rettungsdienste eintrafen. Zwei Teams vom Rettungsdienst Chur und Schiers betreuten die vier leicht Verletzten und transportierten sie ins Spital nach Schiers. An allen vier beteiligten Fahrzeugen entstand laut Polizei erheblicher Sachschaden, und sie mussten vom Abschleppdienst abtransportiert werden.
Nationalstrasse über vier Stunden lang gesperrt
Während der Unfallaufnahme und den aufwändigen Aufräumungsarbeiten war die Nationalstrasse N28 in beiden Fahrtrichtungen für rund viereinhalb Stunden gesperrt. Der Verkehr wurde wechselseitig über die Gandastrasse umgeleitet.
Für die Reinigung der Fahrbahn standen Mitarbeitende des Tiefbauamtes Graubünden im Einsatz. Die Kantonspolizei ermittle die genauen Umstände, die zu diesem Verkehrsunfall geführt haben.
Auf Gegenfahrbahn gekommen: Vier Verletzte nach Mehrfachkollision