Wie es in einer Medienmitteilung der Kantonspolizei St.Gallen heisst, meldete am Donnerstag eine Drittperson der kantonalen Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen kurz vor 17 Uhr, dass sie in einem kleineren Bach im Gebiet Eggli Gülle im Wasser festgestellt habe. Vor Ort gelang es den Feuerwehrleuten, die Ausbreitung der Gülle im Bach einzudämmen. Die Feuerwehrleute pumpten das verunreinigte Wasser ab und führten es über den nächsten Schacht der Kläranlage Nesslau zu. Gleichzeitig wurde der Bach mit Frischwasser gespiesen. Ein Mitarbeiter des Amtes für Fischerei stellte im Bach drei tote Fische fest.
Weitere Abklärungen vor Ort ergaben, dass die Gülle oberhalb des Baches über einen Schlauch auf einer Wiese entleert worden und so in den Bach gelangt war.
Am Freitag fischte der Fischereiaufseher das Gewässer ab. Im Einsatz standen nebst der Kantonspolizei St.Gallen die örtliche Feuerwehr mit zehn Angehörigen, der Umweltschadendienst des Kantons St.Gallen, ein Mitarbeiter des Amtes für Fischerei und der Fischereiaufseher.
Bach mit Gülle verschmutzt – Fische tot