Rans/Räfis. Zur 32. Mitgliederversammlung des Evro am Freitagabend im Ranser Treff fanden sich 42 Mitglieder ein. Vereinspräsident Fabian Rhyner konnte in seinem schriftlich vorliegenden Jahresbericht auf ein ruhiges Jahr, in dem die vielen Veranstaltungen im Fokus standen, zurückblicken. Stolz hält er fest: «Die konstruktive Arbeit, ein gesunder Ansporn, Verbesserungen anzupacken, und der Tatendrang sind zu spüren und machen den Evro lebendig.» Dies motiviere den Vorstand, das Dorfleben aktiv zu gestalten und möglichst alle Bewohnerinnen und Bewohner damit anzusprechen. Der Jahresbericht des Präsidenten sowie die Jahresrechnung 2025, die mit einem kleinen Gewinn abschloss, wurden ebenso einstimmig genehmigt wie das Budget 2026. Dieses sieht wieder einmal einen Vereinsausflug für die Evro-Mitglieder vor.
Vorstand besteht neu aus fünf Mitgliedern
2026 ist ein Wahljahr für den Einwohnerverein Rans-Oberräfis. Vorstandsmitglied Claudia Ullrich fehlt die Zeit für eine weitere Amtsdauer im Evro-Vorstand. Sie tritt zurück. Der Vorstand beschloss, die Vereinsgeschäfte künftig zu fünft weiterzuführen. Somit wurden einstimmig und mit Applaus wiedergewählt: Fabian Rhyner (Präsident), Jan Gantenbein (Kassier), Edi Dalla Valle, Berit Pietschmann und Zoé Leander. Fabian Rhyner bedankte sich bei seinen Vorstandmitgliedern für die gute Zusammenarbeit und ausserdem bei allen, die den Verein in irgendeiner Weise bei den vielen Anlässen tatkräftig unterstützt haben.
Zu Ehren der verstorbenen Vereinsmitglieder gab es eine Schweigeminute. Der Mitgliederbestand des Evro blieb 2025 stabil, er beläuft sich aktuell auf 144 Haushaltungen. Der Mitgliederbeitrag pro Familie bleibt unverändert bei 20 Franken.
Die Mitgliederversammlung genehmigte das reichhaltige Jahresprogramm 2026/27 mit folgenden Anlässen und Teilnahmen an Anlässen: Jugendanlass, 14. März; Ostereiersuche, 4. April; Wald- und Weglitag, 11. April; Vereinsabend, 24. April; Slow-Up, 3. Mai; «s’fescht», 30. Mai; Ranser- und Oberräfiserfest, 20. Juni; Brunnenfest, 8. August; Vereinsausflug, 6. September; Metzgeta/Wurstmahl, 13. November; Samichlaus; Adventsfenster; Altjohr-Usschella, 31. Dezember; Neujahrsbegrüssung, 8. Januar 2027.
Brandruine ist ein Schandfleck
In der allgemeinen Umfrage gab die Brandruine der ehemaligen Cantina zu reden – sie sei ein Schandfleck für das Dorf, so der allgemeine Tenor. Zudem herrsche auf dem Areal des ehemaligen Bad Rans Unordnung und es komme auch zu unliebsamen Vorkommnissen, wurde kritisiert. Der Evro-Präsident versprach, den Unmut des Einwohnervereins bei der Grundeigentümerin, der Lika Group AG, zu deponieren. Die Gemeinde, die aber wohl nichts dagegen unternehmen könne, sei schon verschiedentlich darauf hingewiesen worden.
Brandruine «La Cantina» und Bad Rans sorgen für Unmut