Filmregisseur Kuno Bont arbeitet an einem Film über eine Rheintaler Auswandererfamilie in Finnland und die Erlebnisse ihrer Husky-Hündin «Kinley». Jetzt hat er über ein Casting eine Stimme für «Kinley» gefunden. Mädchen im Alter zwischen acht und zwölf Jahren konnten sich für die Stimme der Hauptrolle bewerben (der W&O berichtete). Innert kürzester Zeit seien über 120 Bewerbungen eingegangen, heisst es in einer Mitteilung der Produktionsfirma Tukanfilm.
Soley Meili gibt der Hündin die Stimme
«Kinley» erzählt im Film, was sie mit ihrer Familie erlebt, wie sie zur Leithündin eines erfolgreichen Renngespanns wird und wie sie ihrem Hundevater das Leben rettet. Das Casting gewonnen hat die zehnjährige Soley Meili aus Gossau.
Ihre Rheintaler Oma hatte sie auf das Casting aufmerksam gemacht.
In der Finalrunde waren 20 Finalistinnen vor die Kamera getreten. Sie habe sich das Casting ganz anders vorgestellt, sagte Soley Meili.
Als ich dann dort war, war es, als ob ich zu Hause wäre und ich einfach so sein konnte, wie ich bin.
Gefragt war beim Casting vor laufender Kamera ein frei erzähltes Märchen und viel Spontanität. Alle Finalteilnehmerinnen hätten grosses Talent bewiesen, teilt die Produktionsfirma mit, sodass die Auswahl der Fachjury nicht einfach gewesen sei. Am Schluss habe die Unbekümmertheit und die fröhlichste Erzählstimme für Soley Meili gesprochen.
Postproduktion läuft – Film soll Ende Jahr erscheinenDie Tonstudio-Aufnahmen mit der Zehnjährigen stehen im Sommer an – je nachdem, wie die Postproduktion von «Kinley» weiter verläuft. Das Erscheinen des Films ist laut Medienmitteilung für Ende 2026 geplant.
Casting ist entschieden: Hündin «Kinley» hat jetzt eine Stimme