Das stimmt nachdenklich: Was der Fischereiverein bei der Bachputzeta alles gefunden hat | W&O

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Das stimmt nachdenklich: Was der Fischereiverein bei der Bachputzeta alles gefunden hat

Der Fischereiverein Werdenberg war am «Tag der sauberen Bäche» aktiv. Er appelliert an den Schutz von Gewässern und Natur.

Von PD
aktualisiert vor 2 Stunden

Kürzlich hat der Fischereiverein Werdenberg bereits zum 13. Mal seinen «Tag der sauberen Bäche» mit der traditionellen Bachputzeta durchgeführt. Rund 45 engagierte Helferinnen und Helfer trafen sich frühmorgens um 7.30 Uhr beim Fussballplatz in Buchs. Nach der Begrüssung, der Gruppeneinteilung und einer kurzen Einweisung ging es an die verschiedenen Gewässer im Pachtgebiet von Sevelen bis Sennwald.

Auch in diesem Jahr kam dabei einiges zusammen. Neben achtlos weggeworfenem Abfall aus dem Alltag wurden auch diverse Abfälle aus Industrie und Landwirtschaft aus den Gewässern und deren Umgebung entfernt. Besonders nachdenklich stimmt, was in Siedlungs- und Naherholungsgebieten sowie rund um Familienfeuerstellen gefunden wurde: Glasflaschen, Grills und weiterer Unrat, der ohne grossen Aufwand hätte korrekt entsorgt werden können.

Mobiltelefone, Dokumente und Portemonnaies

Im Giessen rund um das Bahnhofareal wurden zudem wiederum Portemonnaies, Mobiltelefone und persönliche Dokumente gefunden. Diese wurden selbstverständlich der Polizei übergeben.
Besonders gefreut hat den Fischereiverein die tatkräftige Unterstützung des Stadtpräsidenten und Passivmitglieds Rolf Pfeiffer. Er packte persönlich mit an und unterstützte die Helferinnen und Helfer bei der Reinigung der Gewässer. Sein Einsatz ist ein schönes Zeichen dafür, dass der Schutz von Gewässern und Natur eine gemeinsame Aufgabe ist.

Packte tatkräftig an: Stadtpräsident Rolf Pfeiffer.
Packte tatkräftig an: Stadtpräsident Rolf Pfeiffer.
PD

Der Fischereiverein Werdenberg appelliert deshalb in seiner Medienmitteilung an die Bevölkerung: «Tragen wir Sorge zu unseren Bächen, Gewässern und Naherholungsgebieten. Gerade an Familienfeuerstellen und in Siedlungsnähe sollte der Abfall nicht liegen gelassen oder gar in Gewässern entsorgt werden. Wer einen sauberen und gepflegten Ort vorfindet, sollte ihn auch genauso wieder hinterlassen. Davon profitieren nicht nur die Natur und die Wasserlebewesen, sondern letztlich wir alle.»

Unterstützung von vielen Seiten

Ein herzliches Dankeschön richtete der Verein auch allen rund 45 Helferinnen und Helfern aus, insbesondere den Privatpersonen und Angehörigen, die den Anlass Jahr für Jahr tatkräftig unterstützen. Einen besonderer Dank wurde auch an die Stefan Zweifel AG ausgerichtet, die dem Fischereiverein wiederum kostenlos ein Abfallfahrzeug sowie einen Anhänger für Alteisen zur Verfügung stellte und damit die Entsorgung wesentlich erleichterte.

Das und mehr kam zum Vorschein.
Das und mehr kam zum Vorschein.
PD

Nach getaner Arbeit fand der Anlass gegen 13 Uhr beim Fischereiheim Buchs seinen gemütlichen Abschluss. Bei feinen Würsten und verschiedenen Salaten, die durch das sehr engagierte Festwirtschaftsteam serviert wurden, liessen die zufriedenen Helferinnen und Helfer den gemeinsamen Einsatz ausklingen.