Déjà-vu im Finalspiel: Fünf-Satz-Niederlage für Squashspieler Yannick Wilhelmi | W&O

19.07.2022

Déjà-vu im Finalspiel: Fünf-Satz-Niederlage für Squashspieler Yannick Wilhelmi

Der Grabser Squasher erreicht an den Austrian Open in Salzburg wie schon im Vorjahr den zweiten Platz.

Von PD
aktualisiert am 28.02.2023
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Die Austrian Open fanden vom 5. bis 9. Juli in Salzburg statt. Der Grabser Yannick Wilhelmi war bei diesem Turnier als Nummer eins gesetzt und zählte zu den aussichtsreichsten Anwärtern auf den Turniersieg. Diesen verpasste er im Vorjahr denkbar knapp: 2:3-Niederlage gegen Yannik Omlor aus Deutschland. Doch Wilhelmi bekundete Mühe, ins Turnier zu finden. Gegen den Engländer Perry Malik geriet er mit 1:2 in Rückstand. Der Grabser berichtet:
Nach einigen Schwierigkeiten mit dem Platz und meiner Taktik gelang es mir, nach einem 1:2-Rückstand wieder ins Spiel zu kommen und das Match mit 3:2 zu gewinnen.
Am nächsten Tag musste er wie im letzten Jahr gegen seinen Schweizer Kollegen Robin Gadola um den Einzug in den Halbfinal spielen. Nach zwei knappen Sätzen, die er 11:13 und 9:11 verlor, änderte er sein Spiel. Erneut vermochte er das Blatt zu wenden und dominierte Gadola in den Sätzen drei bis fünf, die  er mit 11:3, 11:5 und 11:5 für sich entschied.

Duell gegen ehemaligen Teamkollegen gewonnen

Im Halbfinal wartete dann auf Yannick Wilhelmi ein alter Bekannter: Denn Lokalmatador und Turnierveranstalter Aqeel Rehman stand ihm im Court gegenüber. «Ich war von Anfang an gut im Spiel und ging mit 2:0 in Führung. Allerdings spielte mein Gegner im dritten Satz gutes Squash und mir ging langsam die Kraft aus, so dass ich diesen Satz verlor», schildert Wilhelmi. Auch im vierten Satz sah es so aus, dass der Werdenberger seinem ehemaligen Teamkollegen vom Squashclub Grabs den Vortritt lassen müsste. Mit 6:10 lag er zurück – das dritte Fünf-Satz-Match in Folge bahnte sich also an. Die Entscheidung in dieser Partie beschreibt Wilhelmi wie folgt:
Es gelang mir, etwas mehr Energie aufzubringen, um aufzuholen und den Satz schliesslich mit 13:11 zu gewinnen.
Damit stand er das zweite Jahr in Folge im Final der Austrian Open. Sein Finalgegner war der ungesetzte Engländer James Peach, der im Halbfinal den an Nummer zwei gesetzten Vorjahressieger Omlor mit 3:2 besiegt hatte. «Das Match begann gut für mich, ich gewann den ersten Satz. Aber Peach drehte auf und setzte mich mit seinen Schlägen unter Druck, so dass er die nächsten Sätze gewinnen konnte», so Wilhelmi. Doch der Grabser gab nicht auf. Er beschreibt den vierten Satz als den «am härtesten umkämpfte Satz des Matches», den er mit 12:10 für sich entschied. Es ging also in den Entscheidungssatz, den Yannick Wilhelmi wie folgt schildert:
Der Beginn des fünften Satzes war sehr ausgeglichen und beide hatten gute Schläge. Aber ab der Hälfte des Satzes spielte Peach die besseren Bälle als ich und gewann das Match schliesslich mit 3:2.
Abschliessend hält Wilhelmi fest: «Es war schade, dass ich das Turnier nicht gewinnen konnte. Aber ich habe wieder Neues gelernt.»