Der Auftrag war klar: Bis zur nächsten Bürgerversammlung muss die Stadt Buchs den Entwurf einer Schuldenbremse ausarbeiten. Das Foto im W&O vom 8. April zeigt mit den nicht besetzten Stühlen in den vorderen Reihen die Situation der letzten Bürgerversammlung auf. Zu Beginn der BV war ich zuerst erstaunt, aber nach den Voten zur Schuldenbremse war klar: Es ist wohl «mobilisiert» worden…
Das ist selbstverständlich nach demokratischem Recht erlaubt. Es gab auch Bürgerinnen und Bürger, welche mit dem Antrag Schmid, Kobelt etc. nicht einverstanden waren.
Sicher ist: Investitionen in einer Stadt, wie zum Beispiel auch die noch anstehende Umsetzung der Altersraumplanung, Wohnen mit Dienstleistung, Schulraumplanung etc., kosten die nächste Generation viel Geld. Gespart wird, wie die Sparpakete von Bund und Kanton zeigen, am Klimaschutz, bei den Schulen, der Spitex und weiteren Pflegeangeboten. Auch Folgeprojekte wie eine neue Verkehrsführung am Autobahnanschluss oder bei den Geh- und Radwegen fordern finanzielle Anteile von 490’000 Franken von 2027 bis 2031 (W&O vom 5. Dezember 2025).
Mir zeigt die Antwort des Stadtpräsidenten gegenüber dem W&O zur Schaffung einer «integrierten, langfristigen und rechtlich robusten Finanzstrategie», dass die Stadt auf dem richtigen Weg ist.
Ludwig Altenburger, Sternstrasse 1, 9470 Buchs
Der Auftrag war klar