«Der Einzelfall rechtfertigt nicht, kollektiv zu bestrafen»: St.Gallen will Bezahlkarte für Asylsuchende – das sagt die Flüchtlingshilfe | W&O

Schweiz 28.09.2025

«Der Einzelfall rechtfertigt nicht, kollektiv zu bestrafen»: St.Gallen will Bezahlkarte für Asylsuchende – das sagt die Flüchtlingshilfe

Mit einer Bezahlkarte für Geflüchtete sollen Missbräuche verhindert und Bargeldüberweisungen ins Ausland erschwert werden. Die Flüchtlingshilfe sieht darin einen Eingriff in die Grundrechte und warnt vor zusätzlichen Hürden für Integration und Teilhabe.

Von Saskia Ellinger
aktualisiert am 28.09.2025

Sozialhilfegelder von Geflüchteten könnten bei Drogendealern, Schleppern oder im Ausland landen. Diese Befürchtung hat den St.Galler Kantonsrat umgetrieben. Seine Antwort: Künftig sollen die Leistungen nicht mehr bar oder per Überweisung ausbezahlt werden, sondern mittels Bezahlkarte. Die Regierung muss nun einen Entwurf zur Änderung des Sozialhilfegesetzes vorlegen.

Damit soll gewährleistet werden, dass die Unterstützung tatsächlich ...

wundo.ch 

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