«Die wirkliche Katastrophe – die Abwanderung», Ausgabe vom 19. Januar
Das wirtschaftliche Wachstum hat bewirkt, was keine Ideologie konnte: Der Wohlstand für alle hat uns Frieden und Freiheit gebracht. Aber jetzt werden wir die Geister nicht mehr los. Zwei Gründe verhindern den Stopp der zerstörerischen Wachstumsspirale:
- Ein Rückgang des Konsums verursacht Arbeitslosigkeit.
- Wer nicht mitmacht, verliert die Konkurrenzfähigkeit.
Die Lösung dieses Problems ist äusserst schwierig. Weder Paul Rechsteiners Integration der Immigranten in den Wirtschaftsprozess noch das Schliessen der Grenzen für die Immigranten lösen das Problem.
Ich sehe nur einen Ausweg: Die Landwirtschaft wird übernommen durch die Kinder und die kindbetreuenden Elternteile. Schulhäuser gibt es keine mehr. Eine deindustrialisierte Landwirtschaft kann viele Menschen aufnehmen: die Jugend, die Eltern in der Freizeit, Pensionierte, Behinderte. Die gemeinsame Aufgabe der Nahrungsmittelproduktion ohne Chemie und Tierquälerei ist sehr bildend, gemeinschaftsfördernd und erfüllend. Ein Mensch, der so aufgewachsen ist, konsumiert nur noch, was der Natur dient, begrenzt seine eigene Vermehrung und ist zufrieden. Wir alle werden so zu Gärtnern im Garten Eden.
Christian Roth, Moosweg 11, 9470 Buchs
Die grosse Knacknuss der Menschheit