Eine Fläche von fast 390 Fussballfeldern für die Natur geschaffen | W&O

Region vor 17 Stunden

Eine Fläche von fast 390 Fussballfeldern für die Natur geschaffen

Der Verein Pro Riet blickte an seiner Hauptversammlung auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Und es stand ein Abschied an.

Von pd
aktualisiert vor 17 Stunden

Pünktlich zur Hauptversammlung von Pro Riet am Dienstag letzter Woche zeigte sich sogar die Sonne. Rund 110 Mitglieder und Gäste versammelten sich unter freiem Himmel beim Ortsmuseum Oberes Bad in Marbach – umgeben von Blumenwiese, Wildsträuchern und Vogelgesang. Die Kulisse passte zum Verein: Gemeinsam blickten die Anwesenden auf ein erfolgreiches Jahr zurück und genehmigten die weitere Vereinsarbeit.

Rund 110 Mitglieder und Gäste nahmen bei schöner Abendstimmung an der Hauptversammlung von Pro Riet teil.
Rund 110 Mitglieder und Gäste nahmen bei schöner Abendstimmung an der Hauptversammlung von Pro Riet teil.
Bild: PD

Auf Jürg Mächler folgt Lino Missaggia

Die Mitglieder bestätigten den bisherigen Vorstand einstimmig in seinen Ämtern. Wie es in der Medienmitteilung weiter heisst, verabschiedete Pro Riet den Revisor Jürg Mächler, der den Verein seit 1994 während insgesamt 26 Jahren in verschiedenen Funktionen engagiert begleitet hatte. Präsident Ignaz Hugentobler würdigte seinen langjährigen Einsatz und dankte ihm herzlich. Als neuer Revisor wurde Lino Missaggia einstimmig gewählt.

Vizepräsident Thomas Hubatka sorgt mit seiner Wahlrede für Präsident Ignaz Hugentobler für viel Heiterkeit.
Vizepräsident Thomas Hubatka sorgt mit seiner Wahlrede für Präsident Ignaz Hugentobler für viel Heiterkeit.
Bild: PD

Nach dem offiziellen Teil lud Pro Riet zum Imbiss und zum Austausch ein. Das naturnah gestaltete Areal rund um das Ortsmuseum habe dabei gezeigt: Auch im Siedlungsraum und auf kleinen Flächen können mit einheimischen Pflanzen und natürlichen Strukturen wertvolle Lebensräume entstehen.

390 «Fussballfelder» Natur geschaffen

Seit 40 Jahren setzt sich Pro Riet für die Natur im Rheintal ein – mit Erfolg: Bereits rund 277 Hektaren ökologische Aufwertungsflächen wurden mit Beteiligung des Vereins geschaffen. Das entspricht fast 390 Fussballfeldern und stützt die Artenvielfalt zwischen Sargans und Altenrhein.