Wie die Kantonspolizei Graubünden schreibt, wollte gegen 15 Uhr eine Schweizer Reisegruppe mit rund 40 Leuten mit Pferdekutschen aus dem Val Roseg zurück nach Pontresina fahren. Dazu wurde die Gruppe auf zwei Kutschenkompositionen aufgeteilt.
Auf einem abschüssigen Streckenabschnitt bemerkte der Kutscher, dass die Bremsleistung ungenügend war. Er versuchte noch, mit dem Dreispänner auf einen flacheren Ausstellplatz auszuweichen. Dabei stürzte eines der Pferde, womit die Kutsche nicht mehr lenkbar war.
Die Leute wurden aus der Kutsche geschleudert
In der Folge kollidierte die vorderste Kutsche heftig in einen Baum neben der Strasse. Einige der Fahrgäste wurden aus der Kutsche geschleudert. 12 Fahrgäste wurden verletzt, zwei von ihnen schwer. Eine 73-jährige Frau erlitt derart schwere Verletzungen, dass sie noch vor Ort starb.
Die Verletzten wurden mit drei Helikoptern und vier Ambulanzen in umliegende Spitäler überführt. Die unverletzt gebliebenen Mitglieder der Reisegruppe wurden in Pontresina von Care-Teams betreut. Weiter standen Einsatzkräfte der Feuerwehren Pontresina und Samedan sowie der Gemeindepolizei St. Moritz im unterstützenden Einsatz.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt zusammen mit der Kantonspolizei Graubünden die näheren Umstände des Unfalls.
Eine Tote und zwölf Verletzte bei Unfall mit Pferdekutsche im Engadin