Nazi-Propaganda auf der Burg Wartau | W&O

Wartau 04.07.2024

Feuer, Kriegsgeschrei und NS-Propaganda auf der Burg Wartau

1933 diente die Ruine als Kulisse für eine Wilhelm-Tell-Verfilmung. Im Einsatz standen Dutzende Statisten. Begeistert, aber ahnungslos.

Von Michael Wanger
aktualisiert am 04.07.2024

Es wirkte erst spontan und unorganisiert, als sich am 19. Oktober 1933 zahlreiche Wartauer im Gasthaus Badeck in Oberschan einfanden.

Sie hatten davon gehört, dass Statisten für Szenen einer Wilhelm-Tell-Verfilmung gesucht werden. Hier waren sie also, Männer allen Alters.

Im Saal des Gasthauses wurden sie erst einmal in Waffenröcke und Kettenhemden eingekleidet und mit Spiessen, Hellebarden oder Morgensternen ...

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