Am Mittwoch hat die Liechtensteiner Regierung die Gefahrenstufe auf die höchste Stufe 5 («sehr gross») erhöht und ein absolutes Feuerverbot im Freien erlassen. Es gilt laut einer Mitteilung der Landesverwaltung per sofort.
Dies bedeutet, dass selbst fest eingerichtete Feuerstellen bis auf Widerruf nicht mehr benutzt werden dürfen. Dasselbe gilt für jegliche Arten von Holz- und Kohlegrills, Feuerschalen, Tonnen oder anderen Feuerstellen. Ebenfalls verboten sind benzinbetriebene Kochgeräte.
Auch auf dem Sitzplatz gelten Einschränkungen
Gas- und Elektrogrills dürfen ausserhalb der Wälder nur genutzt werden, wenn sie mit genügend Bodenabstand auf einem festen, nicht brennbaren Untergrund stehen und permanent beaufsichtigt werden. Cheminées, Pizzaöfen und Smokers dürfen nur auf Sitzplätzen und Terrassen und mit genügend Abstand zu Wald und Wiese betrieben werden.
Untersagt ist weiter das Rauchen im Wald. Raucherwaren und Zündhölzer dürfen nicht im Freien weggeworfen werden. Das Anzünden von Kerzen im Freien ist ebenfalls verboten.
Eine Entspannung der Lage sei erst nach intensiven Regenfällen zu erwarten, heisst es in der Mitteilung der Landesverwaltung. Kurze Regenschauer oder Gewitter entschärften die Lage nicht ausreichend.
Feuerverbot in Liechtenstein verschärft