Der Winter zeigte sich am Wochenende endlich von seiner verlässlichen Seite: In der Nacht auf Samstag fiel ausreichend Neuschnee, sodass die Verantwortlichen des Skiclubs Sennwald kurzerhand entschieden, am Sonntag ein Fassdaubenrennen zu organisieren.
Was normalerweise eine längere Vorbereitung benötigt, wurde dank des aussergewöhnlichen Einsatzes der Mitglieder innerhalb weniger Stunden realisiert. Bereits kurz nach Veranstaltungsbeginn füllte sich das Renngelände bei der Clubhütte «Adlerhorst» mit zahlreichen Besucherinnen und Besuchern.
Familien, Sportbegeisterte und Neugierige strömten herbei, um das seltene Spektakel mitzuerleben. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt, was zusätzlich zur guten Atmosphäre beitrug.
Engagierter Wettkampf bei winterlicher Kulisse
Der Startschuss fiel am frühen Mittag. Kurz darauf wagten sich insgesamt 14 Fahrer auf die improvisierte Strecke. Die Fassdauben – traditionelle Holzski, die aus alten Fässern gefertigt wurden –, sorgten für eine Mischung aus Nostalgie und Nervenkitzel. Die Teilnehmenden lieferten actionreiche Fahrten, die das Publikum immer wieder zu spontanem Applaus hinrissen.
Den Sieg holte sich Urs Göldi aus Sennwald, der mit zwei souveränen und technisch sauberen Fahrten überzeugte und die jüngeren Konkurrenten auf die Plätze verwies.
Besonders erfreulich war für viele Anwesende, den «Adlerhorst» wieder einmal im Rennbetrieb zu erleben. Die Kombination aus sportlichem Wettkampf, winterlicher Kulisse und engagierter Gemeinschaft sorgte für ein stimmungsvolles Ereignis, das noch lange in Erinnerung bleiben dürfte.
Frau Holle sorgte für Spontanität und Gemeinschaft