Der Lienzer Bach gehört zu den gefährlichsten Gewässern im Kanton. Murgänge und Hochwasserereignisse haben in den letzten 100 Jahren am Lienzer Bach gleich mehrmals für grosse Schäden gesorgt. 1938 und 1967 wurden grosse Teile von Lienz verschüttet.
Um die Bevölkerung, Sachwerte und die Infrastruktur künftig besser zu schützen, hat die Stadt Altstätten ein Variantenstudium erarbeiten lassen. Insgesamt wurden 15 Konzepte und acht Untervarianten geprüft. Vier Varianten zum Schutz der Bevölkerung wurden von kantonalen und eidgenössischen Fachstellen vertieft betrachtet und beurteilt.
Die Rückmeldung der verschiedenen Fachstellen fiel eindeutig aus: Zwei der vier Varianten gelten als nicht bewilligungsfähig, eine weist technische und ökologische Nachteile auf, und eine Variante wurde als grundsätzlich positiv eingestuft – allerdings verbunden mit Auflagen.
An einer öffentlichen Informationsveranstaltung am Mittwoch, 11. Februar, um 19 Uhr in der Turnhalle des Schulhauses Lienz erläutert der Stadtrat zusammen mit Fachplanern die gewählte Variante, ordnet diese ein und zeigt das weitere Vorgehen auf. Ziel des Anlasses ist es, die Bevölkerung transparent über den Stand der Arbeiten zu informieren und aufzuzeigen, wie es in den kommenden Monaten weitergeht.
Gefährliches Gewässer: Lienzer Bach wird umgelegt