Der Verein engagiert sich seit vielen Jahren bei der Bekämpfung von Neophyten. Dies sind gebietsfremde Pflanzen, die sich rasant ausbreiten und einheimische Arten verdrängen.
Kürzlich trafen sich ausserhalb von Alt St. Johann acht freiwillige Helfer zu einem Arbeitseinsatz. Trotz der Hitze war man langärmlig angezogen und mit Handschuhen ausgerüstet. Ohne sich vor meterhohen Brennnesseln zu scheuen, begann die Gruppe, einem Bach entlang ein riesiges Vorkommen von rosa blühenden Springkräutern auszureissen.
Der Einsatz machte besonders Sinn, weil das Wasser aus diesem Tobel in die Thur fliesst. Die Samen des Springkrauts würden abwärts gespült, sodass sich dem Flusslauf entlang immer wieder neue Pflanzen entwickeln könnten.
Ebenfalls wichtig sind jährliche Kontrollgänge. Sonst wachsen einzelne Exemplare nach und vermehren sich rasch zu riesigen Feldern. Zum Glück halten auch viele Einwohner in ihrer Umgebung nach Neophyten Ausschau und entfernen sie regelmässig.
Dank den fleissigen Helfern konnte das Tobel an diesem Vormittag komplett gejätet werden. Natürlich durften zur Belohnung Nussgipfel und Getränke nicht fehlen.
Gemeinsam haben sie viel Springkraut bekämpft