Grandiose Swiss Open: Ursin Sulser zweimal auf Podest | W&O

Crossminton 05.09.2023

Grandiose Swiss Open: Ursin Sulser zweimal auf Podest

Der U18-Spieler der Rheintal-Speeders gewinnt das U18-Einzelturnier und macht im Doppel mit dem zweiten Platz ebenfalls eine gute Figur.

Von PD
aktualisiert am 05.09.2023

Die von den Rheintal-Speeders aus Grabs organisierten Swiss Open boten am Wochenende grossen Sport. Weltklassespielerinnen und Weltklassespieler zeigten im BZBS in Buchs ihr Können und gaben alles, um ihrem Palmarès einen weiteren Turniersieg hinzuzufügen.

Wie ausgeglichen das Starterfeld war, untermauert die Tatsache, dass sich nur in den Doppelkategorie die als Nummer eins gesetzten auch durchsetzten.

Siegerin bei den Damen: Anna Hubert aus Deutschland.
Siegerin bei den Damen: Anna Hubert aus Deutschland.
PD

Viel zu Jubeln hatte das Heimteam. Die Grabser Truppe hat an den Swiss Open einen kompletten Medaillensatz eingeheimst.

Aber auch jene, die am Ende nicht auf dem Podest standen, durften sich über starke Matches, Sätze, Winners freuen und sammelten wertvolle Erfahrung, um am nächsten Heimturnier den nächsten Schritt zu tun.

Schweizer stiegen dreimal aufs Podest

Der Star der Rheintal-Speeders war am Samstag Ursin Sulser. Der U18-Spieler überzeugte im Sommer bereits an den Crossminton-Weltmeisterschaften im tschechischen Brno und lehrte den Favoriten das Fürchten.

Nun hat er jenen Schritt vorwärts gemacht und gewinnt die entscheidenden Spiele.

Als Gruppenzweiter qualifizierte er sich in der Kategorie U18 souverän für das Halbfinalspiel. Hier liess er dem Belgier Thyago Mertens beim 2:0-Sieg keine Chance (16:11, 16:7).

Das Meisterstück lieferte Sulser dann im Final ab. Gegen Matej Krupicka aus Tschechien unterlag er noch in den Gruppenspielen in zwei Sätzen. Der Grabser drehte den Spiess um und siegte 16:9, 16:14 und sicherte sich den ersten Turniersieg seiner Laufbahn.

Erst im Final gestoppt: Adrian Lutz (links) mit Ursin Sulser von den Rheintal-Speeders.
Erst im Final gestoppt: Adrian Lutz (links) mit Ursin Sulser von den Rheintal-Speeders.
PD

Um ein Haar hätte Ursin Sulser am Samstagabend die kurze Heimreise mit zwei Turniersiegen in der Tasche antreten können.

Mit seinen Doppelpartner Adrian Lutz aus Deutschland stürmte er ohne Satzverlust in den Final vor. Dort war jedoch das Weltklasse-Duo Guénolé Coiffard (Frankreich) und Vincent Eulenberg (Deutschland) eine Nummer zu gross, Sulser/Lutz verloren 0:2 (13:16, 10:16).

Nach Gold und Silber von Sulser sorgte der Vereinspräsident der Rheintal-Speeders, Emanuel Meier, für die dritte heimische Medaille.

Rheintal-Speeders-Präsident Emanuel Meier sicherte sich zusammen mit Anna Hubert Bronze im Mixed-Doppel.
Rheintal-Speeders-Präsident Emanuel Meier sicherte sich zusammen mit Anna Hubert Bronze im Mixed-Doppel.
PD

Im Mixed-Doppel trat er mit der Deutschen Anna Hubert an. Vor einem Jahr noch auf Platz zwei, mussten sich Meier/Hubert in einem engen Halbfinalmatch den nachmaligen Siegern Arturs Dzirkalis/Agate Kristiana Spare aus Lettland geschlagen geben.

Den ersten Satz gewann das Schweizerisch-Deutsche Duo, dann wendete sich das Blatt zur 1:2-Niederlage (16:11, 9:16, 11:16).

Einzelsiege gingen nach Deutschland

Der Sonntag stand im Zeichen der Einzel-Entscheidungen.

Der einzige Schweizer der sich für die K.o.-Phase qualifizierte, Remo Bivetti von den Rheintal-Speeders, spielte im Achtelfinal stark auf und hielt mit dem nachmaligen Finalisten Coiffard mit. Am Ende verlor Bivetti in drei Sätzen mit 4:16, 18:16, 9:16.

Der Franzose erreichte ohne weiteren Satzverlust das Finalspiel gegen den Deutschen Adrian Lutz und gewann den ersten Satz mit 16:7. Davon zeigte sich Lutz unbeeindruckt und gewann die folgenden Sätze mit 16:14 und 16:12 und somit die Swiss Open.

Sieger bei den Herren: Adrian Lutz aus Deutschland.
Sieger bei den Herren: Adrian Lutz aus Deutschland.
PD

Auch bei den Damen jubelte am Ende Schwarz-Rot-Gelb.

Anna Hubert, wie Lutz vom Hamburger Crossmintonverein SC Nienstedten, bezwang die U18-Weltmeisterin und neue Weltranglistenerste Agate Kristiana Spare aus Lettland mit 2:0 (16:4, 17:15).