Unter der Leitung von Präsident Andreas Rohrer nahmen 275 der 2480 stimmberechtigten Ortsbürgerinnen und Ortsbürger (11,09 Prozent) an der Versammlung teil. Die Ortsbürgerschaft folgte sämtlichen Anträgen des Verwaltungsrates und der Geschäftsprüfungskommission.
Rekordabschluss dank Neubewertungen
Die Jahresrechnung 2025 schloss mit einem ausserordentlichen Gewinn von rund 17,8 Millionen Franken ab, was das Budget von 303’650 deutlich übertraf. Massgeblich verantwortlich für dieses Resultat waren Neuschätzungen von grossen Flächen im Industriegebiet (Finanzvermögen) in Höhe von über 16,9 Millionen Franken sowie Verzögerungen bei der Sanierung an der Kirchgasse 2. Die Jahresrechnung sowie das Budget 2026, welches einen Überschuss in der Höhe von 204’700 vorsieht, wurden einstimmig genehmigt.
Arealentwicklung Langäuli wird angegangen
Die Ortsgemeinde treibt die Entwicklung der rund 5048 Quadratmeter grossen Parzelle an der Langäulistrasse voran. Eine Machbarkeitsstudie bestätigte, dass auf dem Grundstück eine etappierte Mischnutzung aus Gewerbe und Wohnraum möglich und sinnvoll ist. Die Bürgerschaft stimmte einstimmig dafür, dem Verwaltungsrat die nötige Verhandlungskompetenz mit Gewerbepartnern zu erteilen, um die Planung für das Projekt weiterzuführen. Die Realisierung des Wohnraum-Teils soll zu einem späteren Zeitpunkt separat zur Abstimmung gebracht werden. Ein klares Ja gab es auch für das gemeinsame Erweiterungsprojekt der Bibliothek und der Ludothek Buchs (BiLuWe). Die Ortsgemeinde unterstützt den neuen Trägerverein an seinem neuen Standort im Mparc Buchs künftig mit einem jährlichen Beitrag von 35’000 Franken.
In der Allgemeinen Umfrage wurden aus der Bürgerschaft Bedenken bezüglich eines angedachten Biketrails am Buchserberg (Alp Malbun) geäussert. Befürchtet wurden Konflikte mit Wanderern sowie ein Missverhältnis von Aufwand und Ertrag. Präsident Andreas Rohrer versicherte, dass der Ortsgemeinderat aktuell eine vertiefte Kosten-Nutzen-Betriebs-Analyse durchführe und das Projekt an der kommenden Bürgerversammlung zur Diskussion gestellt werde.
Grünes Licht für alle Traktanden der Ortsgemeinde