Gutes Resultat in schwierigem Jahr: Seveler Aufwandüberschuss weit unter dem Budget | W&O

23.03.2022

Gutes Resultat in schwierigem Jahr: Seveler Aufwandüberschuss weit unter dem Budget

106 Bürgerinnen und Bürger genehmigten an der Bürgerversammlung der Politischen Gemeinde die Rechnung 2021.

Von heini.schwendener
aktualisiert am 28.02.2023
Abo Aktion schliessen
News aus der Region?

Alle Geschichten, alle Bilder

... für nur 9 Franken im Monat oder 96 Franken im Jahr.

Einstimmig fielen am Dienstagabend die Entscheide der Bürgerversammlung in der Sporthalle Gadretsch aus. Die Jahresrechnung 2021, die mit einem Aufwandüberschuss von 1,78 Millionen Franken abgeschlossen hat, wurde ebenso genehmigt wie der Antrag, dieses Minus durch einen Bezug aus dem Bilanzüberschuss zu decken (vgl. W&O vom 17. März). Gemeindepräsident Eduard Neuhaus zeigte sich erfreut über den guten Abschluss, denn der Aufwandüberschuss, der in dieser schwierigen Zeit erreicht wurde, war rund 2,48 Millionen Franken tiefer als budgetiert. Etwas Sorgen bereitet ihm die Entwicklung der Steuereinnahmen bei den juristischen Personen, die seit 2019 sinken.

Müntener: «Wir können stolz sein auf  unser EW»

Die Gemeinderatsmitglieder Petra Vetsch (Schulratspräsidentin), Harald Müntener und Marc Spitz erläuterten die Abweichungen in ihren Ressorts Schule/Kinderbetreuung, EW Sevelen und Altersheim Gärbi. Die Ausgaben im Bereich Bildung lagen unter Budget, trotz des schwierigen Jahres mit Corona, vielen Stellvertretungen usw. Und auch die EW-Rechnung schloss in einem sehr anspruchsvollen Umfeld gut ab, sodass Müntener sagte: «Wir können stolz sein auf  unser EW.»
 Was passiert mit dem Altersheim Gärbi? Eine Machbarkeitsstudie soll aufzeigen, welche Möglichkeiten es gibt.
Was passiert mit dem Altersheim Gärbi? Eine Machbarkeitsstudie soll aufzeigen, welche Möglichkeiten es gibt.
Mehr Sorgen bereitet Corona dem Altersheim Gärbi. Die Auslastung war deutlich tiefer, leerstehende Zimmer konnten nicht belegt werden. Das operative Resultat mit - 685227 Franken war klar schlechter als budgetiert (- 394000 Franken).

Dank für ausserordentlichen Einsatz

Vor der allgemeinen Umfrage bedankte sich der Gemeindepräsident bei allen, «die in diesem herausfordernden Jahr ei­nen ausserordentlichen Einsatz zum Wohl der Gemeinde Sevelen geleistet haben». Im letzten Traktandum wurden viele wichtige Themen angesprochen, die die Gemeinde dieses Jahr beschäftigen. Etwa die Ortsplanung, die im Herbst öffentlich aufgelegt werden soll. Das neue Pflege- und Betreuungszentrum Büelriet hat sei­-ne Homepage (www.buelriet.ch) aufgeschaltet. So können sich potenzielle künftige Bewohnerinnen und Bewohner informieren und bewerben. Im Spätsommer wird dann ein Tag der offenen Tür für die Bevölkerung durchgeführt. Der Umzug vom Gärbi ins Büelriet findet im September statt.
 Der Variantenentscheid für die Weiterentwicklung des Areals Drei Könige soll dieses Jahr gefällt werden.
Der Variantenentscheid für die Weiterentwicklung des Areals Drei Könige soll dieses Jahr gefällt werden.
Im Herbst wird der Variantenentscheid über die Zukunft des Areals Drei Könige gefällt, Ende Jahr sollte der Architekturwettbewerb gestartet werden. Wie weiter mit dem Altersheim Gärbi? Eine Machbarkeitsstudie ist in Auftrag gegeben worden. Im Verlauf des Jahres werden ihre Resultate präsentiert. Gemeinderätin Ursula Wunder erklärte, wie Sevelen künftig systematisch gegen Neophyten vorgehen wird: einerseits mit einer Freiwilligengruppe, andererseits mit Neophytentagen für Schulen, Vereine und Betriebe.