Am 8. März haben wir endlich die Möglichkeit, mit einem Ja zur Individualbesteuerung die verheirateten Paare von einer ungerechten Steuer zu entlasten. Heute zahlen verheiratete Paare mehr Steuern als unverheiratete mit dem gleichen Einkommen. Das ist ungerecht, und vor allem wird der Mittelstand heute stark belastet.
Der von den Gegnern ins Feld geführte Mehraufwand wird sich in Grenzen halten. Die Kantone haben 6 Jahre Zeit für die Umstellung. Bis zu diesem Zeitpunkt werden die meisten Steuererklärungen online eingereicht, was mit Korrekturprogrammen zu einer starken Entlastung führt. Auch KI wird mithelfen, dass der Aufwand für die Steuerämter kleiner wird. Bei der Umstellung auf die einjährige Veranlagung war das Gejammer auch gross, aber es hat zu keiner Überbelastung der Steuerämter geführt.
Etwas mehr Steuern bezahlen müssen Ehepaare mit nur einem Verdiener. Dies ist aber ein Auslaufmodell, das sich in Zukunft nur wenige leisten können bei den heutigen Mietzinsen. Auch pensionierte Ehepaare können viel Steuern sparen. Darum ein JA am 8. März zur Individualbesteuerung.
Fred Tischhauser,
Büelstrasse 5, 9475 Sevelen
Heiratsstrafe bei den Steuern abschaffen