In Feierlaune mit Schweizern und Mexikanern | W&O

Fussball vor 5 Stunden

In Feierlaune mit Schweizern und Mexikanern

Party und Erholung, Fussball und Familienzeit – der gute Mix macht aus der USA-Reise von Kevin Rissi und Randy Hofmänner ein Highlight.

Von PD
aktualisiert vor 5 Stunden

Nach dem Katar-Spiel ging es für die Werdenberger WM-Reisenden Kevin Rissi und Randy Hofmänner weiter.

Noch blieb Zeit vor dem Spiel gegen Bosnien-Herzegowina, und das Duo schreibt: «Letzten Montag ging die Reise nach vier tollen Tagen in San Francisco weiter nach San Diego. Hier wurde uns schnell klar, dass das Wetter, besser gesagt das Klima, doch einiges wärmer ist als im windigen San Francisco. In unserem schönen Hotel angekommen, warteten wir auf die restlichen Feriengäste beziehungsweise die Familie, welche gut zwei Stunden nach uns eintraf.»

Wieder vereint mit der Familie

«So war es dann auch, und wir liessen den Abend gemeinsam im Hotel ausklingen. Am nächsten Tag standen bereits zwei Programmpunkte auf dem Tagesplan: Old Town (ein kleines mexikanisch geprägtes Dorf mitten in San Diego) und am Abend ein Besuch des Mission Beach, welcher gleich um die Ecke liegt. Tags darauf war Shopping in der riesigen Las Americas Mall angesagt, bevor wir uns am Nachmittag etwas erholten, da am folgenden Tag bereits das nächste Spiel anstand.»

Alte Bekannte und ein imposantes Stadion

Steht Fussball auf dem Programm, sind Rissi und Hofmänner wieder ohne Familie unterwegs. Sie schreiben: «Auch dieses Mal mussten wir uns überlegen, wie wir nach Inglewood zum Stadion kommen, da dieses rund zwei Stunden von San Diego entfernt liegt. Zur Auswahl standen Uber oder Zug mit anschliessendem Uber. Wir entschieden uns für die einfachere, aber auch deutlich teurere Variante: Uber only.»

Am Treffpunkt der Schweizer Nati-Fans angekommen, trafen die beiden Werdenberger Bekannte und Freunde aus der Schweiz sowie vom letzten WM-Spiel wieder. «Nach zwei bis drei Bier ging es dann auch schon im Fanmarsch in Richtung Stadion. Dieses war nochmals grösser und imposanter als jenes in San Francisco. Man sagte uns, dass der Bau über fünf Milliarden Dollar gekostet haben soll. So eindrücklich war es dann aber auch tatsächlich.»

Weniger beeindruckt waren Rissi und Hofmänner von den Bierpreisen: «Da hatte sich leider nichts geändert. Aber diesmal waren wir immerhin darauf vorbereitet.»

Party vor dem Stadion und ruhige Tage in San Diego

Wichtiger war natürlich der Schweizer Sieg gegen Bosnien-Herzegowina, welcher wie folgt kommentiert wird: «Es begann etwas langweilig, wurde in der zweiten Halbzeit aber bekanntlich deutlich besser – vor allem nach den Einwechslungen von Manzambi und Vargas. Es war richtig schön, den Schweizern beim Fussball zuzuschauen, und auch das Gegentor trübte die Stimmung keineswegs. Mit einem 4:1-Sieg konnten wir das Stadion mehr als glücklich verlassen. Die Party ging anschliessend vor dem Stadion weiter – gemeinsam mit Leuten aus aller Welt, vor allem aber mit vielen Mexikanern.  Danach ging es weiter nach Santa Monica, wo sich viele Fans, Feierfreudige und Einheimische in einem der zahlreichen Irish Pubs trafen. Dort liessen wir den Nachmittag und Abend gemütlich ausklingen, bevor es zurück nach San Diego ging.»

Zurück in der Base bei der Familie konnten Kevin Rissi und Randy Hofmänner etwas ruhigere Tage geniessen, bevor weiteres Sightseeing und zusätzliche WM-Spiele auf dem Programm standen. Besonders im Fokus war das Deutschland-Spiel gegen die Elfenbeinküste. Schliesslich hat Rissis Frau den deutschen Pass.