An der Vereinsversammlung des Johanneum vergangene Woche blickten die Mitglieder auf ein ereignisreiches und zukunftsweisendes Jahr zurück. Vereinspräsident Hansjörg Huser durfte dazu 32 Mitglieder begrüssen. Im Zentrum des Jahresberichts stand die Weiterentwicklung der Institution. Mit der Verabschiedung der Strategie 2035 hat das Johanneum die Weichen für die kommenden Jahre gestellt.
Wie die Institution schreibt, gehören zu den strategischen Schwerpunkten die Weiterentwicklung der Angebote, die Förderung von Inklusion und gesellschaftlicher Teilhabe, die Arealentwicklung, die Digitalisierung sowie die Gewinnung und Bindung von Fachkräften. Auch die Überarbeitung des Leitbildes wurde in Angriff genommen.
Ein bedeutender Meilenstein sei die Eröffnung des neuen Begegnungszentrums «Mikado» im September 2025 gewesen. Nach einer rund zehnjährigen Planungsphase entstand ein moderner Treffpunkt mit Restaurant, Café, Shop, Grossküche und Veranstaltungssaal. Mehr als 1500 Besucherinnen und Besucher nutzten den Tag der offenen Tür, um das neue Zentrum kennenzulernen.
Johanneum entwickelt sich laufend weiter
Institutionsleiter Roberto Sansossio blickte an der GV auf ein Jahr der Weiterentwicklung zurück. Mit der Strategie Johanneum 2035, der Einführung des neuen Qualitätsmanagementsystems «Eliza» sowie der Vorbereitung einer neuen Organisationsstruktur seien wichtige Grundlagen für die Zukunft geschaffen worden. Gleichzeitig seien anspruchsvolle Situationen und personelle Herausforderungen erfolgreich gemeistert worden. Das Johanneum wolle auch künftig Verantwortung übernehmen und aktiv gestalten.
Die Institution betreut heute mehr als 230 Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit kognitiven oder psychischen Beeinträchtigungen. Insgesamt beschäftigen sich rund 252 Mitarbeitende um deren Förderung, Ausbildung, Begleitung und Betreuung. Die Auslastung in den Bereichen Schule, Ausbildung, Arbeit und Wohnen bewegte sich auf einem erfreulichen Niveau.
Solide Finanzen und mehrere Wahlen
Die Jahresrechnung 2025 schliesst mit einem Gewinn rund 60’200 Franken ab. Die Mitglieder genehmigten die Rechnung und erteilten dem Vorstand sowie der Revisionsstelle Décharge. Die Mitgliederbeiträge für das Jahr 2027 bleiben unverändert.
Bei den Wahlen wurden die bisherigen Vorstandsmitglieder Daniel Baumgartner (Flawil), Urs Cavelti (Wil), Hansjörg Huser (Ennetbühl) und Imelda Stadler (Lütisburg) für eine weitere Amtsdauer bestätigt. Neu in den Vorstand gewählt wurden Christine Kobelt (Amriswil) und Valeska Zemke (Schwändi bei Schwanden). Als Vereinspräsident wurde Hansjörg Huser für die Amtsdauer 2026 bis 2030 wiedergewählt.
Aus dem Vorstand verabschiedet wurden laut Mitteilung Beat Ernst und Götz Rübsaamen. Vereinspräsident Hansjörg Huser würdigte ihr langjähriges Engagement zugunsten des Johanneum und dankte ihnen im Namen des Vereins herzlich für ihren Einsatz. Als Zeichen der Anerkennung wurde ihnen ein Präsent überreicht.
Johanneum hat wichtige Meilensteine erreicht