Die Initiative für ein Casinoverbot hat die IG Volksmeinung ergriffen. Diese lehnt Geldspiel vor allem aus moralischen Gründen ab. Bei einer Annahme wären nach einer Übergangsfrist von fünf Jahren alle Spielbanken im Fürstentum Liechtenstein verboten worden.
Fassung und Freude
Die IG Volksmeinung reagierte gefasst. Deren Vertreter Hansjörg Frick sagte heute gegenüber dem «Liechtensteiner Vaterland», dass man das Resultat «demokratisch akzeptiert. Unsere Enttäuschung hält sich in Grenzen».
Erfreut über das Abstimmungsresultat zeigte sich der Casinoverband. Vorstandsmitglied Martin Frommelt wertete die hohe Ablehnung «als Wertschätzung des Liechtensteiner Stimmvolks gegenüber der Casinobranche und den 500 Arbeitsplätzen dahinter».
Klares Verdikt: Das Stimmvolk lehnt ein Verbot von Casinos an der Urne deutlich ab