Der Februar im Fabriggli startet am 11. Februar mit dem beliebten Pubquiz mit den Quizfüxen Vanessa Ledergerber, Dario Cantieni und anderen, das bereits wieder ausverkauft ist. Am 14. Februar steht mit Flamenco-Tänzerin Bettina Castaño und Meistertrommler Murat Coşkun ein erstes Highlight an.
Rhythmisch, virtuos, atemberaubend und harmonisch verbinden die beiden Künstler zwei verschiedene Welten. Mal angriffig, heftig und feurig, mal verhalten, überlegt und leise spielen sie auf der Bühne. Auf den unterschiedlichsten Klangkörpern lässt Coşkun sich auf einen präzisen rhythmischen Dialog mit der Körpersprache und Mimik des Tanzes von Bettina Castaño ein.
Geschichte für Kinder, Rock für Erwachsene
Am 15. Februar zeigt das Fabriggli mit «Bruno schneit» eine Geschichte aus dem Kleiderschrank für alle ab vier Jahren. Fritz und Marie-Claire müssen als Hausaufgabe ein Abenteuer im Schnee beschreiben. Weil sie aber noch nie einen richtigen Schneewinter erlebt haben, kommt Bruno zu Hilfe. Mit dem Grosseinsatz seines kreativen und handwerklichen Könnens, mit vielen Erinnerungen an selbst erlebte Winterabenteuer, mit Witz, Herzwärme und kluger Dosierung der Spannungsmomente verschafft er den beiden ahnungslosen, aber erlebnishungrigen Kindern eine winterliche Abenteuer-Geschichte.
Am 20. Februar steht mit Bad to the Bone und The Better me eine Classic Rock Night mit geballter Rock-Power an. Bad To The Bone entführt in die Zeit der 60er- bis 80er-Jahre. Seit der Gründung Mitte der 90er-Jahre lassen die Jungs aus Liechtenstein und dem St. Galler Rheintal Hits von Black Sabbath über Deep Purple, Led Zeppelin, Rainbow, Van Halen bis Whitesnake wieder aufleben und begeistern das Publikum mit ihren authentischen Interpretationen von Klassikern aus 50 Jahren Rockgeschichte.
Als Support steht die Rock/Pop-Band The Better me aus dem Sarganserland auf der Bühne. Sie spielt eigene Songs mit einprägsamen Melodien und aussagekräftigen Lyrics. Dabei ist die Band stilistisch irgendwo zwischen Red Hot Chili Peppers, Oasis, The Police und ein ganz kleines bisschen Nirvana zu Hause.
Armutstheater der Caritas-Regionalstelle
Am 26. Februar ist das Alte Kino Mels mit dem Gastspiel «Und du bisch duss» im Fabriggli zu Gast, das anhand von Schicksalen von Menschen in unserer Region davon erzählt, dass Armut jede und jeden treffen kann. Das Stück zeigt auf, wie es armutsbetroffenen Menschen in der Schweiz geht, welche Hürden sie bewältigen müssen und mit welchen Stigmen sie zu kämpfen haben. Aber auch, wie schnell es gehen kann und wie lange und beschwerlich der Weg ist. Immer mit dem Fokus auf die Fragen: Wen trifft die Armut? Was macht die Armut mit den Menschen? Was muss sich aus ihrer Sicht verändern? In szenischer Theaterform wird auf die Ohnmacht dieser Menschen sowie die strukturellen Probleme in der Schweiz und in der Region hingewiesen.
Eine faszinierende Stimme
Zum Monatsabschluss lädt Lea Maria Fries am 28. Februar zu einem Konzert von Jazz über Elektro bis Folklore. In ihrem Pariser Klanglabor werden Stimme, Musik und die von Julien Herné kreierten Elektro-Texturen zusammengestellt und eingespielt. Die faszinierende Stimme der Schweizer Sängerin Lea Maria Fries erinnert an Beth Gibbons. Auf ihrem ersten Soloalbum «Cleo» (erschienen März 2025) erzählt sie in Englisch, Französisch, Deutsch und Schweizerdeutsch von der Begegnung mit der Welt, vom Dasein als Frau in Gesellschaft und Kultur und davon, wie man selbst zu einer Königin wird, wie diejenige, die sie seit ihrer Kindheit begeistert: Cleopatra. Live wird sie von Gauthier Toux am Klavier, Julien Herné am Bass und Antoine Paganotti am Schlagzeug begleitet.
Kulturinteressierte aufgepasst: Allerlei Höhepunkte im Fabriggli-Februar