Gegen 08:45 Uhr erhielt die Notruf- und Einsatzleitzentrale St. Gallen die Mitteilung über eine blaue Flüssigkeit, die durch eine Einleitstelle in den Ruslenbach (Flumserberg) gelange. Durch die ausgerückte Patrouille der Kantonspolizei St. Gallen wurde die zuständige Feuerwehr aufgeboten, um die Gewässerzuleitung abzudichten.
Wie die Kantonspolizei St. Gallen mitteilt, stammt der mutmassliche Ursprung der Verunreinigung vom Areal eines Landwirtschaftsbetriebs und liegt bereits zwei Tage zurück. Gemäss Abklärungen des Umweltschadendienstes des Kanton St. Gallen gelangten Reste von Kupfersulfat mit Reinigungswasser in die Meteorwasserkanalisation und so über die Zuleitung in den Ruslenbach.
Abgesehen von dieser Einleitstelle konnten im Gewässer keine weiteren Ablagerungen von Kupfersulfat festgestellt werden. Bislang ist kein Schaden an Flora und Fauna beobachtet worden.
Der Verursacher beauftragte ein Kanalspülunternehmen mit der Spülung der Leitung zwischen Betrieb und dem Ruslenbach und der fachgerechten Entsorgung der Rückstände.
Vor Ort im Einsatz befanden sich eine Patrouille der Kantonspolizei St. Gallen, die örtliche Feuerwehr mit rund 25 Angehörigen und ein Mitarbeiter des Umweltschadendienstes des Kantons St. Gallen.
Kupfersulfat in den Ruslenbach gelangt – Flora und Fauna bislang schadlos