In den Werdenberger Gemeinden herrscht erhebliche Waldbrandgefahr, schreibt die Region in einer Mitteilung. Der Wald und der Waldboden sind ausserordentlich trocken und der Niederschlag der letzten Wochen war viel zu gering. Auch die Niederschlagsaussichten können die Lage nicht entspannen, Föhn und Bise sowie trockenes Laub werden die bestehende Situation noch zusätzlich verschärfen.
Deshalb gilt im Werdenberg ab sofort und bis auf Widerruf wieder ein Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe (200 Meter).
Im übrigen Gemeindegebiet ist beim Umgang mit Feuer erhöhte Vorsicht geboten, heisst es weiter. Das Feuer muss immer beobachtet und ein Funkenwurf sofort gelöscht werden. Feuer im Freien dürfen nur in bestehenden Feuerstellen mit geschütztem Feuerraum entfacht werden. Zudem muss das Feuer vollständig mit Wasser gelöscht werden, bevor man den Ort verlässt. Ebenfalls verboten ist das Wegwerfen von brennenden Streichhölzern und Rauchwaren.
Verschärfung erfolgte in Absprache
Angestossen worden sei das Feuerverbot der Werdenberger Gemeinden nach Rücksprache mit verschiedenen Fachleuten. Die Region folge hiermit weiteren Gemeinden der Regionen Toggenburg und Rheintal, die das Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe ebenfalls wieder eingeführt haben.
Hinweis: Alle wichtigen Infos sind jederzeit unter diesem Link zu finden.
Dies gilt es zu beachten
Konkret bedeutet das gültige Feuerverbot folgendes:
- Machen Sie keine Feuer im Wald und im Abstand von 200 Metern zum Wald.
- Werfen Sie Zigaretten, Raucherwaren und Feuerzeuge nicht sorglos weg.
- Feuern Sie kein Feuerwerk im Wald und in Waldesnähe ab.
- Lassen Sie keine Himmelslaternen steigen.
Lage hat sich verschärft: Region führt Feuerverbot wieder ein