Laveba Regionalgenossenschaft: Starke regionale Verankerung | W&O

Gams 17.06.2026

Laveba Regionalgenossenschaft: Starke regionale Verankerung

Die Regionalversammlung Ost der Laveba Regionalgenossenschaft blickte auf das vergangene Geschäftsjahr zurück.

Von PD
aktualisiert am 17.06.2026

Nach dem Zusammenschluss der sieben Landi Aktiengesellschaften zur Laveba Landi AG im Jahr 2025 fanden in den vergangenen Wochen zum zweiten Mal die Regionalversammlungen der Laveba Regionalgenossenschaft in den Regionen West, Mitte, Nord und Ost statt. Insgesamt zählt die noch junge Genossenschaft 1300 Mitglieder, von denen rund 400 an den Versammlungen teilnahmen. Die anwesenden Mitglieder wurden über den Geschäftsverlauf ihrer Landi vor Ort informiert, bei der sie vor der Fusion der Landi Aktiengesellschaften Aktionäre waren und heute noch Kunden sind.

Region Ost wächst weiter

Die Regionalversammlung Ost fand am 9. Juni im Funggloch in Gams statt. Verwaltungsrätin der Regionalgenossenschaft Erika Wismer durfte 33 stimmberechtigte Genossenschafterinnen und Genossenschafter begrüssen und gemeinsam mit ihnen auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Im Fokus stand die positive Entwicklung der insgesamt 18 Landi-Läden der Laveba Landi AG, die durch die Fusion von sieben Landi Aktiengesellschaften – darunter auch die Landi Werdenberg AG – im 2025 entstanden ist. Philipp Bürge, Verwaltungsratspräsident der Laveba Landi AG, zog nach den ersten zwölf Monaten eine positive Bilanz. «Wir sind gut unterwegs», sagte er mit Blick auf das erste Geschäftsjahr der neuen Gesellschaft. Trotz des hohen organisatorischen Aufwands im Fusionsjahr sei es gelungen, die Geschäftstätigkeit erfolgreich weiterzuentwickeln. «In einem Jahr, das durch die Integration vieler Standorte und Prozesse geprägt war, gleichzeitig zu wachsen, ist eine ausserordentliche Leistung», betonte Bürge.

Die Laveba Landi AG erwirtschaftete im Jahr 2025 einen Gesamtumsatz von 196 Millionen Franken. Mit einem Anteil von 48 Prozent stellen die Landi-Läden den grössten Umsatztreiber dar. Auch der Agrarhandel entwickelte sich laut Medienmitteilung erfreulich. Als zweitwichtigstes Geschäftsfeld nach dem Detailhandel verzeichnete er im Geschäftsjahr 2025 innerhalb der Laveba Landi AG ein Wachstum von 1,4 Prozent.

Zum positiven Gesamtergebnis habe auch die Region Ost massgeblich beigetragen. Die Region verfügt über zwei Landi-Läden, sechs Volg-Läden, vier Laveba Shops, vier Agrola Tankstellen, das Werdenberger Brothandwerk sowie zwei Getreidesammelstellen. Die starke regionale Verankerung widerspiegelte sich in der Geschäftsentwicklung der zwei Landi-Läden: Im Berichtsjahr konnte die Region ihren Umsatz um 4.8 Prozent steigern. Besonders erfreut zeigte sich Gion Capeder, Leiter der Abteilung Shop/Volg/Brothandwerk, über das Werdenberger Brothandwerk. Das regionale Angebot wird im Laveba-Netzwerk gezielt eingebunden und schafft mit 51 Lieferstandorten zusätzliche Synergien in Vertrieb, Auftritten und an Anlässen. Der Sieg beim «Battle of Taste» an der Olma 2025, ein Wettbewerb des Trägervereins Culinarum, unterstreiche dabei die hohe Qualität des Sortiments.

Einstimmige Zustimmung und erfolgreiche Ersatzwahl

Die ordentlichen Geschäfte konnten an der Regionalversammlung zügig behandelt werden. Geschäftsbericht und Jahresrechnung wurden von den Anwesenden einstimmig genehmigt.

Für besonderes Interesse sorgte laut Mitteilung der Laveba Genossenschaft das Traktandum Wahlen. Aufgrund des vorzeitigen Rücktritts von Werner Giezendanner aus dem Verwaltungsrat war eine Ersatzwahl erforderlich. Zur Wahl standen Walter Mock aus Gontenbad, ehemaliger Präsident des Bauernverbands Appenzell Innerrhoden, sowie Werner Aemisegger, ehemaliges Vorstandsmitglied des Kantonalen Gewerbeverbands und des Baumeisterverbands Appenzell aus Abtwil. An allen vier Regionalversammlungen wurden die Stimmen der anwesenden Genossenschafterinnen und Genossenschafter eingeholt und an der Delegiertenversammlung vom 15. Juni 2026 zusammengeführt. Die Stimmbilder in der Region Ost deuteten auf eine Unterstützung für Walter Mock hin, der schliesslich mit klarem Stimmenmehr gewählt wurde.

Neben den statutarischen Geschäften standen vor allem der persönliche Austausch und der direkte Dialog mit den Mitgliedern im Mittelpunkt. Die gute Beteiligung und die positiven Rückmeldungen würden zeigen, dass die Regionalversammlungen ein wichtiger Pfeiler für den Zusammenhalt, die Mitsprache und die Weiterentwicklung der Laveba-Regionalgenossenschaft bleiben, schliesst die Genossenschaft ihre Mitteilung.