Lawinenabgang erfordert aufwändige Suchaktion | W&O

Flumserberg vor 6 Stunden

Lawinenabgang erfordert aufwändige Suchaktion

Am Sonntag hat die Kantonspolizei St.Gallen die Meldung von einem Lawinenniedergang in Flumserberg erhalten. Da unklar war, ob sich Personen in der Lawine befinden, hat eine aufwändige Suchaktion unter Beteiligung von mehreren Rettungsorganisationen stattgefunden. Der Lawinenabgang erfolgte ausserhalb der markierten Piste.

Von PD
aktualisiert vor 6 Stunden
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Wie es in einer Medienmitteilung der Kantonspolizei St.Gallen heisst, ging um 10.30 Uhr bei der Notruf- und Einsatzleitzentrale die Meldung über einen Lawinenniedergang in Flumserberg ein. Die Lawine wurde ausserhalb der offiziellen Skipiste im Bereich Prodkamm ausgelöst. Es war anfänglich unklar, ob Personen von der Lawine erfasst und verschüttet wurden. Aus diesem Grund erfolgte im betroffenen Bereich eine aufwändige Suche.

Suchhunde, Helikopter und Pistenretter im Einsatz 

Im Einsatz standen die Alpine Rettung Ostschweiz mit rund 20 Angehörigen inkl. drei Lawinenhundeführern, Helikopter der Rega und der AP3 sowie private Helikopter, der Pistenrettungsdienst Flumserberg, der ausserordentliche Rettungsdienst Flumserberg und die Alpine Einsatzgruppe der Kantonspolizei St.Gallen. Nach rund drei Stunden wurde die Suche abgebrochen. Es bestehen aktuell keine Hinweise darauf, dass Personen verschüttet wurden.

Appell an Variantenfahrer

Die Kantonspolizei St.Gallen appelliert an Variantenfahrende, sich bei der Auslösung von Lawinen unbedingt über eine Notrufnummer zu melden. So können aufwändige und kostspielige Suchaktionen zu Lasten des Gemeinwesens verhindert werden. Zudem wird dringend empfohlen Lawinen-Warnungen zu beachten und bei entsprechenden Gefährdungen keine Variantenfahrten in gefährdeten Hängen vorzunehmen.