Eine Maturaarbeit zu schreiben, ist eine Herausforderung, aber immer auch eine tolle Sache, auf die die Schülerinnen und Schüler am Ende zu Recht stolz sein können, heisst es in der Medienmitteilung der Kantonsschule Wattwil. Über den Zeitraum eines Jahres verfassen sie mit ihrer Abschlussarbeit sozusagen ihr Gesellenstück. Dazu gehört nicht nur die vertiefte Beschäftigung mit einem selbstgewählten Thema, sondern auch eine 15-minütige Präsentation vor Publikum.
Die Präsentationen der Abschlussarbeiten der Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums und der Fachmittelschule fanden am 16. Januar im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung in den Räumen der Kantonsschule Wattwil statt. Der wie immer sehr gut besuchte Anlass bildet einen ersten Höhepunkt im Hinblick auf den Kanti-Abschluss im kommenden Sommer. Eltern, Freunde und Verwandte, aktuelle und ehemalige Schülerinnen und Schüler sowie viele weitere Interessierte fanden den Weg in die Kanti.
Pilze und Podcasts
Das Spektrum der nach wissenschaftlichen Kriterien verfassten Arbeiten war einmal mehr äusserst vielfältig und reichte von naturwissenschaftlichen Untersuchungen wie «Dezellularisiertes Myzel aus Speisepilzen als Scaffold für Fibroblasten im Tissue Engineering» über musikalische Projekte wie die «Analyse und Neuinterpretation der Appenzeller Volksmusik» bis hin zu auf Englisch erstellten Podcasts zu Fragestellungen aus der jüngeren Schweizer Geschichte.
Die Besucherinnen und Besucher des Publikumsanlasses hatten einmal mehr die Qual der Wahl, aus dem breiten und vielfältigen Angebot die für sie spannendsten Themen auszuwählen.
Maturaarbeiten als Bühne des Wissens