In der Elitekategorie dürfen sich die Duettschwimmerinnen Rebecca Jütz und Jule Marie Kirschbaum sowie die Solistin Kira Beck Regionalmeisterinnen in der freien Kür nennen. Das neu formierte Duett Jütz/Kirschbaum zeigte eine saubere Kürdarbietung, die mit einer Gesamtbewertung von 194 Punkten belohnt wurde. Beck, die erstmals überhaupt als Solistin im Einsatz war, wusste ihre Nervosität zu überwinden. Elegant und scheinbar schwerelos glitt sie durch das Wasser und wurde mit dem Titel belohnt. Für Beck reichte es in der technischen Duettkür zusammen mit Samira Kalberer zudem zu Bronze.
Ein Highlight des Wochenendes bot die Akrobatik-Kür. In dieser Disziplin werden hauptsächlich Hebe- und Wurfelemente ausgeführt, was sie für die Zuschauerinnen und Zuschauer besonders spektakulär macht. Zusammen mit den Solo- und Duettschwimmerinnen zeigten Nikol Andreeva, Melania Capozzi, Catalina Grob, Monja Häusermann, Yael Lehner und Livia Wyss mit Reserveschwimmerin Alessia Grieco eine Kür zur Filmmusik von «Back to the Future». Den Flöserinnen misslangen zwar zwei Hebeelemente, dennoch konnten sie sich die Bronzemedaille sichern.
Elitetrainerin Daria Iushko äusserte sich wie folgt: «Das war ein guter Start in die Saison. Natürlich sind noch Fehler passiert, aber daran arbeiten wir nun gezielt weiter. Ich glaube an unser Team und hoffe, dass wir in Zukunft viele Siege und tolle Resultate erreichen werden. Wir werden weiter hart arbeiten und uns steigern.»
Höchste Note in künstlerischer Bewertung
In der Kategorie Jugend 2 gab es im Duett einen Flöser Doppelsieg. Andreeva/Grob gewannen vor Grieco, die mit Réka Nagypal ein Duo bildete. Fast hätte es sogar für einen Dreifachsieg gereicht: Das Duett mit Wyss und Valerie Feuz erzielte zwar die drittbeste Kürwertung, musste jedoch aufgrund der schwächeren Pflichtleistung dem Duett aus Lugano den dritten Podestplatz überlassen.
Impressionen SC Flös Buchs
Für die junge Trainerin Jessica Jütz lag der Fokus in dieser Kategorie auf dem Teamwettkampf. In die neue Gruppenkür zur Musik von Prince baute sie zahlreiche choreografische Höhepunkte ein, was mit der höchsten Note in der künstlerischen Bewertung belohnt wurde. Andreeva, Feuz, Grieco, Grob, Nagypal und Wyss mussten gemeinsam mit Emilia Ebneter und Isabella Guntli jedoch Punkteabzüge in der technischen Bewertung in Kauf nehmen. So reichte es am Ende für den dritten Rang.
Für eine Überraschung sorgte das zweite Flöser Team in dieser Kategorie: Nelia Appenzeller, Yael Buschor, Daliah Morales und Josephine Peake zeigten, dass man auch als Viererteam erfolgreich sein kann. Sie erreichten die zweitbeste Kürwertung hinter Lugano, aber vor den ersten Teams aus Buchs und Zürich. Zusammen mit den Punkten aus der Pflicht resultierte am Ende Platz vier.
Den Schwimmerinnen von Trainerin Deborah Jütz, die an diesem Anlass auch als Schiedsrichterin im Einsatz war, gelang ein starkes Resultat. In der Kategorie Jugend 3 klassierten sich gleich beide ihrer Teams auf dem Podest: Tiana und Tarja Beck, Joy Cheung, Anna Fischer, Soraya Kalberer und Nea Planitzer gewannen Silber, während das Team mit Olivia Bertsch, Ronja Gantenbein, Laura Hobi, Ivy Krönert, Elisabeth Reichert und Marie Louise Reifschneider zu Bronze schwamm.
Auch im Duett gab es Grund zur Freude: Das Duo Fischer/Kalberer sicherte sich mit dem dritten Rang eine weitere Medaille.
Erfolge im Breitensport und Leiterausbildung
Auch die jüngsten Flöserinnen sammelten Medaillen. Da Nea Planitzer und Tiana Beck auch in der tieferen Kategorie startberechtigt sind, präsentierten sie ihr Duett in der Kategorie Jugend 4. Die jungen Schwimmerinnen zeigten ihr Können und gewannen mit einem Punkt Vorsprung Gold. Den Grundstein dafür legten sie bereits im Pflichtwettkampf, in dem Planitzer unmittelbar vor Beck mit Bronze glänzte. Im Teamwettkampf gab es durch Elisabeth Ahrend, Amelie Béguin, Carla Engler, Clara Fischer, Valentina Graf, Julie Vogt und Sophie Wenestam abermals Bronze.
In der Kategorie Breitensport war der SC Flös Buchs nur durch eine Athletin vertreten. Julie Vogt überzeugte die Richterinnen mit ihrem Talent und gewann bei ihrem ersten Einsatz als Solistin souverän die Goldmedaille.
Am gleichen Wochenende absolvierten die Trainerinnen Mercedes Hanselmann und Luca Nagypal erfolgreich den J&S-Leiterkurs im Kerenzerberg. Sie können das Gelernte nun in den kommenden Trainings einbauen und zu weiteren Erfolgen beitragen.
Medaillenreicher Auftritt im heimischen Hallenbad