Mehr Staats-PR, weniger Journalismus: Die staatlichen Kommunikationsstellen wachsen seit Jahren – das hat Folgen für die Demokratie | W&O

Schweiz 14.09.2024

Mehr Staats-PR, weniger Journalismus: Die staatlichen Kommunikationsstellen wachsen seit Jahren – das hat Folgen für die Demokratie

Während in der Medienbranche eine Sparrunde die nächste jagt und kleinere Titel zunehmend von der Bildfläche verschwinden, investiert der Staat immer mehr in die Öffentlichkeitsarbeit – so auch die Ostschweizer Kantone. Dieses wachsende Ungleichgewicht hat Auswirkungen auf die freie Meinungsbildung.

Von Enrico Kampmann
aktualisiert am 14.09.2024

Die Printmedien stecken in einer tiefen Krise. Ende August erschütterte eine Hiobsbotschaft aus dem Hause Tamedia die Branche. Der finanzstärkste Medienkonzern der Schweiz streicht insgesamt 290 von 1400 Stellen. Erst Anfang Jahr hatte das Medienhaus CH Media, zu dem auch diese Zeitung gehört, 140 Vollzeitstellen abgebaut. Und kürzlich verkündete auch noch die regionale Newsplattform «Die Ostschweiz» ihr Ende.

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