In einem Musikverein spielt nicht nur die Musik, sondern auch die Gemeinschaft eine tragende Rolle. Ein eindrückliches Beispiel dafür ist Christian Netzer, der die beiden Jugendmusikanten Michelle und Dario als engagierter «Horn-Götti» unterstützt: Die beiden dürfen je ein Waldhorn spielen, das Netzer ihnen gereinigt und hergerichtet hat.
Netzer begann seine musikalische Laufbahn 1966 auf der Trompete. Im Lauf der Zeit erweiterte er sein Instrumentarium eins ums andere: Trompete, Flügelhorn, Es-Horn, Euphonium und Waldhorn gehören heute zu seinem Repertoire. Beim Waldhorn ist Christian Netzer seit 2010 geblieben. Seine Vereinsgeschichte begann 1986 bei der Harmonie Buchs und führte ihn nach der Fusion im Jahr 2003 zum Musikverein Buchs-Räfis.
Alles andere als selbstverständlich
Mit grossem Engagement kümmert er sich heute um die beiden Jungmusiker Dario und Michelle. Die Instrumente, die er ihnen zur Verfügung stellt, seien für die Jugendlichen ein riesiges Geschenk – und auch für die Eltern eine wertvolle Unterstützung. Die Grosszügigkeit Netzers sei alles andere als selbstverständlich und bedeute sowohl den Jugendlichen wie auch deren Eltern viel, betont der Verein in einer Mitteilung an den W&O.
Die Geste zeige, wie stark der Zusammenhalt im Verein sei. «Musik verbindet Generationen». Und dank Menschen wie Christian Netzer, die ihre Erfahrung, Zeit und Leidenschaft weitergeben und damit einen unschätzbaren Beitrag zum Nachwuchs und zur Zukunft des Vereins leisten, lebe die Musik weiter.
Musik verbindet Generationen