Gemäss bisherigen Ermittlungen gingen am Donnerstag fünf Personen mit drei Stand-up-Paddle-Boards beim Gäsi auf den See hinaus. Die Gruppe hielt sich gegen 15.30 Uhr in der Seemitte auf, als sie von einem plötzlich aufkommenden Sturm mit starkem Wind überrascht wurde (der W&O berichtete). Die Boards wurden durch Wind und Wellengang auseinandergetrieben.
Zwei Personen konnten sich mit einem SUP selbstständig ans Ufer retten. Eine von ihnen trug eine Schwimmweste. Eine weitere Person, ebenfalls mit Schwimmweste, wurde von der Seerettung aus dem Wasser geborgen.
Bei den Vermissten handelt es sich um zwei 32-jährige Männer. Sie trugen keine Schwimmwesten und konnten nach bisherigen Erkenntnissen nicht gut schwimmen. Aufgrund der Ermittlungen, mehrerer Befragungen und des inzwischen aufgefundenen zunächst vermissten SUP geht die Polizei davon aus, dass beide während des Sturmereignisses ins Wasser fielen und ertranken.
Die Suchmassnahmen vom Freitag blieben erfolglos. Am Samstag setzen Spezialisten der Kantonspolizei Zürich gemeinsam mit der Seerettung die Suche fort. Wegen der grossen Wassertiefe und des weitläufigen Suchgebiets gilt der Einsatz als besonders anspruchsvoll.
Die Einsatzkräfte beurteilen die Lage laufend und passen das Vorgehen den aktuellen Bedingungen an. Die Kantonspolizei Glarus will über weitere Erkenntnisse informieren.
Nach SUP-Unglück auf Walensee: Polizei geht von Ertrinken aus