Der Botschafterclub vereint Persönlichkeiten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein, die sich für die positive Wahrnehmung und Weiterentwicklung der Vierländerregion Bodensee einsetzen. Sie vermitteln Einblicke in Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft und laden zu Veranstaltungen ein, die die Vielfalt und Stärke der Region sichtbar machen.
«2026 ist da, um zu leben», riet der stellvertretende Vorsitzende Paul Schlegel den Botschaftern und Gästen anlässlich der Neujahrsbegrüssung am Dienstagabend im Liechtensteiner Brauhaus. «Unsere Region kann noch viel stärker werden!» Zeitgleich mit dem WEF in Davos trafen sich hier Vertreter aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein, die das Ziel eint, die internationale Bodenseeregion voranzubringen.
Das Grusswort übernahm der Präsident des Liechtensteiner Landtags, Manfred Kaufmann. «Liechtenstein lebt grenzüberschreitende Identität wie kaum ein anderes Land», sprach er etwa die Pendlerquote von 57 Prozent aus den Anrainerländern an. «Wir sind ein Brückenraum», fasste er zusammen und sprach den Botschaftern einen Dank für ihr Engagement aus.
Rückblick und Ausblick des Vorsitzenden
Als wohl einziger Teilnehmender im Saal, der in zwei Ländern, in Deutschland und in der Schweiz, für den Bundestag bzw. die Bundesliste kandidiert hat, wurde Markus Härtl vorgestellt, der seine Perspektiven der Grundeinkommensbewegung teilte und zur Diskussion einlud. «Wir schätzen die Leistung des Einzelnen», hielt etwa Norbert Fritsch, Vorsitzender des Vierländerregion-Bodensee-Botschafterclubs, dagegen. Thema seines Neujahrsgrusses war der Rückblick auf das 20-jährige Jubiläum im Vorjahr sowie ein Ausblick mit dem Ziel, sich auch verstärkt Start-ups in der internationalen Bodenseeregion zuzuwenden.
«Es ist immer gut, sich Erfahrung zu holen von Menschen, die mehr Erfahrung haben», bestätigte Marco Greth, Gründer einer Marketingagentur, der seinen Weg in die Selbstständigkeit vorstellte. Aus den Start-up-Schuhen herausgewachsen ist indes die Brauerei von Bruno Güntensberger, der als Hausherr des Abends Einblick in den aktuellen Markt gab und die Teilnehmenden mit einem Bier-Präsent verabschiedete.
Neujahrstreffen der Bodenseeregion mit Botschaftern aus vier Ländern