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Sennwald | Salez vor 1 Stunde

Präsidium der Reformierten bleibt ab Juli vakant

Die Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Sennwald wählte am Sonntag neue Mitglieder für Kirchenvorsteherschaft und Geschäftsprüfungskommission – aber fürs Präsidium kandidierte niemand.

Von pd/wo
aktualisiert vor 1 Stunde

Bei der Kirchgemeindeversammlung am vergangenen Sonntag in der Kirche Salez standen Gesamtbehördenerneuerungswahlen für die Amtsdauer 2026–2030 an. 79 Stimmberechtigte waren anwesend.

Kirchgemeindepräsident Michael Berger hat entschieden, sein Amt per 30. Juni 2026 niederzulegen. Es lag jedoch keine Kandidatur vor. Somit wurde auch keine Wahl durchgeführt. Das Präsidium bleibt ab 1. Juli 2026 vakant, aber die Suche geht weiter. Auch Hansueli Dütschler, der als Liegenschaftsbeauftragter, aber nicht als Mitglied der Kirchenvorsteherschaft tätig war, hört per 30. Juni auf.

Drei neue Mitglieder für die Kirchenvorsteherschaft

Neu zur Wahl stellten sich Sabrina Bernegger aus Sax für die Ressorts Familien und Kinder sowie Jugend, Jasmin Bornhauser aus Sax für das Ressort Finanzen und Markus Straub aus Rüthi für das Ressort Liegenschaften. Zur Wiederwahl stellten sich Esther Kobler (Rüthi) für das Ressort Erwachsene, Roger Kneuss (Rüthi) für das Ressort Diakonie und Karin Inhelder (Sennwald) für das Ressort Senioren. Die Wahlen wurden als geheime Abstimmung mit Urne durchgeführt. Alle Personen wurden gewählt. 

Ebenfalls per 30. Juni treten die GPK-Mitglieder Roger Urfer,  Erwin Göldi und Christine Lehmann von ihrem Amt zurück. Neu stellten sich für die GPK Andrea Hanselmann (Sennwald), Stefanie Müller (Sennwald) und Silvia Zysset-Heeb (Sax) zur Wahl. Zur Wiederwahl stellte sich Armin Reichert (Haag). Alle wurden gewählt. Eine weitere Person wurde mit einer Stimme vorgeschlagen, aber nicht gewählt. Eine Position in der GPK ist somit noch offen. 

Die Geschäftsprüfungskommission (von links): Andrea Hanselmann (neu), Armin Reichert (bisher), Silvia Zysset-Heeb (neu). Auf dem Bild fehlt Stefanie Müller (neu).
Die Geschäftsprüfungskommission (von links): Andrea Hanselmann (neu), Armin Reichert (bisher), Silvia Zysset-Heeb (neu). Auf dem Bild fehlt Stefanie Müller (neu).
PD

Auch die vorgeschlagenen Abgeordneten in die Synode wurden gewählt: die Bisherigen Adrian Göldi (Sennwald), Urs Schlegel (Salez) und Elisabeth Schönenberger (Salez) sowie neu Nanette Rüegg (Sennwald).

Ja zu Rechnung und Voranschlag

Die Jahresrechnung 2025,  der Steuerplan 2026 mit dem Steuerfuss von 28 Prozent sowie der Voranschlag 2026 hiessen die Anwesenden einstimmig gut.

Während der Versammlung wurden neue Mitarbeitende und Mitwirkende vorgestellt. Es sind dies Corina Comar (Aktuarin), Marcel Jahn (Chorleiter), Karin Inhelder (Mitglied der Kirchenvorsteherschaft), Clemens Lut (Organist), Franziska Pfenniger (Kassierin) und Jana Zvara (Sozialdiakonin). Kassierin Marianne Gröbli wurde per Ende Februar pensioniert.

Weniger Aufwand auf Friedhof für Hinterbliebene

Beim Traktandum Mitteilungen und Umfrage zeigte Michael Berger anhand einer Präsentation mit Bildern die geplante Neugestaltung des Friedhofs in Salez. Darauf ersichtlich waren der vorgesehene Standort der neuen Urnengräber mit Wandplatten sowie die neu anzulegenden Rabatten. Ziel dieser Erneuerung sei es, den Pflegeaufwand für die Hinterbliebenen zu reduzieren. Die Rabatten werden künftig durch einen Gärtner bepflanzt, bewässert und unterhalten, wodurch sich der Aufwand, vor allem für auswärtige Angehörige, deutlich verringert.

Der Präsident wies auf den Festgottesdienst vom 28. Juni hin. In diesem werden Personen verabschiedet sowie neue Angestellte und Mitwirkende offiziell willkommen geheissen.

Nach einer guten Stunde schloss Michael Berger die Versammlung mit dem Bibelzitat «Siehe, ich mache alles neu!» (Off. 21,5), und mit seinen eigenen Worten ergänzte er: «Und es ist gut so!» Im Anschluss waren die Anwesenden im Kirchgemeindehaus zu einem Apéro eingeladen.