Wie die Axpo in einer Mitteilung schreibt, wurden während über einem Jahr Windmessungen gemacht und mit langjährigen Referenzdaten abgeglichen. Die Auswertung habe nun gezeigt, dass das Windpotenzial die Anforderungen für einen wirtschaftlichen Betrieb eines Windparks nicht erreiche.
Man sehe sich deswegen gezwungen, das Projekt zu beenden. Die Axpo werde sich auf andere Standorte konzentrieren. Genannt wird namentlich Wil SG (Boxloo), wo in den kommenden Wochen ein Windmessmast errichtet werde, Waldkirch/Andwil SG (Tannenberg) und Dreibündenstein GR.
Windkraft bleibt zentral für Versorgung
Trotz des Projektabbruchs am Flumserberg bleibe Windenergie zentral für die Schweizer Winterstromversorgung, schreibt die Axpo weiter; bestehende Anlagen wie Lutersarni im Kanton Luzern belegten das langfristige Erfolgspotenzial.
Die Axpo realisiere Windenergieprojekte nur dort, wo zentrale Voraussetzungen erfüllt seien: wirtschaftliche Tragfähigkeit, Umweltverträglichkeit und eine sinnvolle Einbettung in die Region. Am Flumserberg sei leider eine dieser Voraussetzungen nicht erfüllt – und deshalb stoppe die Axpo, wird Cédric Aubert, Leiter Windportfolio Schweiz bei der Axpo, zitiert. Und weiter: «Das ist der Anspruch von Axpo: systematisch prüfen, ehrlich bewerten, Verantwortung übernehmen. Dieser Entscheid ist unbequem, aber er zeigt, dass wir zu unseren Prinzipien stehen.»
Projekt gestoppt: Kein Windkraftwerk am Maschgenkamm