Bereits am 24. Juni, zehn Tage vor Beginn der Schulsommerferien, reisten die beiden Oberstufenschülerinnen Nikol Andreeva und Catalina Grob mit dem Jugendkader von Swiss Aquatics Artistic Swimming nach Ungarn. Während eines einwöchigen, intensiven Trainingslagers südlich von Budapest bereiteten sie sich gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen aus Bern, Lugano, Basel, Morges und Genf auf den internationalen Saisonhöhepunkt vor und gaben den Teamküren den letzten Feinschliff.
Am 1. Juli reisten sie mit der Nationalmannschaft in die ungarische Hauptstadt weiter. In der renommierten Duna Arena in Budapest standen die Hungarian Open an – ein international stark besetzter Wettkampf mit Teilnehmerinnen aus zahlreichen Nationen.
Unter den Besten der Starken
Bereits am ersten Wettkampftag mussten sich die Athletinnen im Pflichtwettkampf beweisen. Das Teilnehmerfeld war hochkarätig besetzt: Neben dem traditionsreichen Silicon Valley Artistic Swimming Club aus Santa Clara (Kalifornien, USA) waren auch Schwimmerinnen aus Grossbritannien, Ägypten, Belarus, Kroatien, Lettland, Tschechien und der Türkei am Start.
In diesem starken Feld mit insgesamt 170 Athletinnen gelang es Nikol Andreeva und Catalina Grob, sich unter den besten 45 zu klassieren. Zudem konnten sie sich innerhalb des Schweizer Nationalkaders klar unter den besten acht Athletinnen behaupten. Auch in den Teamwettbewerben überzeugten die Flöserinnen mit starken Leistungen. Sowohl im Team Free als auch im Team Combo präsentierten sie sich mit der Nationalmannschaft souverän und technisch sauber.
Die Schlussbilanz: Catalina Grob und Nikol Andreeva kehren mit zwei Silbermedaillen im Gepäck von den Hungarian Open zurück! Die Freude über den Erfolg ist gross. Grob zeigte sich überrascht über das starke Abschneiden des Schweizer Teams: «Dass wir uns gegen fünfzehn oder sogar siebzehn gegnerische Teams durchsetzen und gleich zwei Silbermedaillen gewinnen konnten, fühlt sich für mich wie ein Märchen an.»
Andreeva war besonders von den Trainings- und Wettkampfbedingungen in Ungarn beeindruckt. «Neben zwei 50-Meter-Wettkampfbecken verfügt die Duna Arena über weitere Schwimmhallen, jeweils in der Grösse des Flöser Hallenbads», erzählt sie. Auch das Trainingslager südlich von Budapest fand in einer ähnlich modernen und grosszügigen Infrastruktur statt. Für die beiden Nachwuchsathletinnen waren die Tage in Ungarn deshalb nicht nur sportlich erfolgreich, sondern auch eine eindrückliche Erfahrung.
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