Sportlerin des Jahres 2022: Drei Meisterinnen ihres Fachs stehen zur Wahl | W&O

06.01.2023

Sportlerin des Jahres 2022: Drei Meisterinnen ihres Fachs stehen zur Wahl

Titelgewinne sind den nominierten Sportlerinnen Lydia Andrade, Nicole Göldi und Elisabeth Santner nicht fremd.

Von Robert Kucera
aktualisiert am 28.02.2023
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Die Gemeinde Sennwald will es wohl nicht an die grosse Glocke hängen. Doch sie ist entlarvt: Das Leitungswasser, mit dem sich Sportlerinnen ihre Bidons füllen, scheint von erlesener Güte zu sein. Kein Wunder also, dass alle nominierten Sportlerinnen für den W&O-Sportpreis 2022 aus der Gemeinde stammen. Die Fussballerin Lydia Andrade ist aus Haag, E-Mountainbikefahrerin Nicole Göldi und Steinstosserin Elisabeth Santner aus Sennwald. Somit steht am Vorstellungstag der Nominierungen bereits eine Gewinnerin fest: Die Gemeinde Sennwald.

Am Tag X die Nerven behalten und gejubelt

Immer wieder schaffen es Fussballerinnen aus der Region, für Furore zu sorgen. Ihr Talent wird entdeckt – fortan spielen sie in der höchsten Schweizer Liga. So auch bei Lydia Andrade, die mit dem FC Zürich Frauen ihr bislang erfolgreichstes Jahr absolviert hat: Sie gewann zuerst den Schweizer Cup, danach auch noch die Meisterschaft. Mittlerweile spielt die Double-Gewinnerin in der 1. Bundesliga beim SV Meppen. In der Sportart E-Mountainbike hat Nicole Göldi ihre wah­re Berufung gefunden. Im Jahr 2022 startete sie erstmals im Weltcup. Der erste Sieg liess nicht lange auf sich warten. Mit ihrer Konstanz errang sie auch gleich den Weltcup-Gesamtsieg. Doch Göldi zählt auch zu jenen Sportlerinnen, die am Tag X parat sind: In Les Gets (Frankreich) hat sie ihren Weltmeistertitel vom Vorjahr erfolgreich verteidigt und darf auch weiterhin rund um Sennwald mit dem Regenbogentrikot trainieren. Gleich doppelt schlug an den Schweizer Meisterschaften im Steinstossen Elisabeth Santner zu. Sie holte Gold mit dem 6 kg und 12,5 kg schweren Stein. Die Erfolge kamen nicht aus dem Nichts. Schliesslich war sie in den letzten Jahren Stammgast auf dem Siegerpodest und holte bereits zuvor fünf Meistertitel. Doch auf die Nummern sechs und sieben musste Santner sage und schreibe neun lange Jahre warten.