Starker Nachwuchs in Holzberufen und ein Buchser an der Spitze | W&O

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Starker Nachwuchs in Holzberufen und ein Buchser an der Spitze

«Hölzig» auf jeden Fall, aber keineswegs auf dem «Holzweg» – diesem Motto folgten in den vergangenen Jahren 55 Frauen und Männer, die nun in Wattwil das Ende ihrer Lehrzeit als Zimmerleute EFZ oder Holzbearbeiter EBA feiern durften. Bei Letzteren war ein Buchser der Beste.

Von PD
aktualisiert vor 1 Stunde

Volles Haus und gute Stimmung herrschten kürzlich im Kongresszentrum Thurpark in Wattwil. Dorthin hatten die Holzberufe zur Lehrabschlussfeier eingeladen.  Gross war die Freude über die gezeigten Leistungen an den diesjährigen Qualifikationsverfahren. Von den 48 Angetretenen schafften bei den Zimmerleuten EFZ 46 die Prüfung. Bei den Holzbearbeitern EBA bestanden alle neun. Insgesamt erreichten zwölf junge Berufsleute, nämlich eine Holzbearbeiterin, drei Holzbearbeiter  sowie acht Zimmerleute, eine Note von 5 oder höher.

Ein Handwerk, das Spuren hinterlässt

Für den Bereichsleiter der Holzberufe am BWZ Toggenburg, Sepp Fust, ist dies ein klares Zeichen von hochstehender Qualität:

Die Chancenauswertung von unseren jungen Talenten übertrifft diejenige von den Fussballern an der WM bei weitem.

Und Bruno Müller, Leiter des Amtes für Berufsbildung, zollte den Berufstalenten höchsten Respekt. «Ein Haus entsteht nur, wenn Menschen dabei sind, die wissen, was sie tun, mit einem guten Auge, handwerklichem Geschick – und das bei jedem Wetter. Euer Handwerk hinterlässt Spuren über ganze Generationen hinweg. Eure Arbeit ist von grossem Wert für die ganze Gesellschaft», so Bruno Müller. 

Ein Buchser war der Beste

Die beste Prüfung legte mit der Note 5,3 Heinrich Marti hin. Der junge Berufsmann aus dem glarnerischen Matt absolvierte seine Lehrzeit bei der Marti AG Holzbau in Matt. Bester Absolvent bei den Holzbearbeitern war Biel Armagagnan aus Buchs. Er lernte bei der Alpiger Holzbau AG in Sennwald sein Handwerk und durfte sich über die Note 5,1 freuen. 

Dario Widmer (5,1 links) und Ueli Sigrist (5) waren die Besten im Wahlkreis Toggenburg.
Diese drei jungen Frauen erlernten einen «hölzigen» Beruf, von links: Suena Roth aus Oberhelfenschwil, Marina Müller aus Gommiswald und Jael Jud aus Uznach.
Der Jahrgangsbeste Heinrich Marti (5,3) aus Matt und Philip Müller (5) aus Näfels vertraten die Glarner Farben würdig.
Freude herrscht: Diese acht jungen Zimmerleute EFZ erzielten alle eine Note von 5 oder höher.