Volles Haus und gute Stimmung herrschten kürzlich im Kongresszentrum Thurpark in Wattwil. Dorthin hatten die Holzberufe zur Lehrabschlussfeier eingeladen. Gross war die Freude über die gezeigten Leistungen an den diesjährigen Qualifikationsverfahren. Von den 48 Angetretenen schafften bei den Zimmerleuten EFZ 46 die Prüfung. Bei den Holzbearbeitern EBA bestanden alle neun. Insgesamt erreichten zwölf junge Berufsleute, nämlich eine Holzbearbeiterin, drei Holzbearbeiter sowie acht Zimmerleute, eine Note von 5 oder höher.
Ein Handwerk, das Spuren hinterlässt
Für den Bereichsleiter der Holzberufe am BWZ Toggenburg, Sepp Fust, ist dies ein klares Zeichen von hochstehender Qualität:
Die Chancenauswertung von unseren jungen Talenten übertrifft diejenige von den Fussballern an der WM bei weitem.
Und Bruno Müller, Leiter des Amtes für Berufsbildung, zollte den Berufstalenten höchsten Respekt. «Ein Haus entsteht nur, wenn Menschen dabei sind, die wissen, was sie tun, mit einem guten Auge, handwerklichem Geschick – und das bei jedem Wetter. Euer Handwerk hinterlässt Spuren über ganze Generationen hinweg. Eure Arbeit ist von grossem Wert für die ganze Gesellschaft», so Bruno Müller.
Ein Buchser war der Beste
Die beste Prüfung legte mit der Note 5,3 Heinrich Marti hin. Der junge Berufsmann aus dem glarnerischen Matt absolvierte seine Lehrzeit bei der Marti AG Holzbau in Matt. Bester Absolvent bei den Holzbearbeitern war Biel Armagagnan aus Buchs. Er lernte bei der Alpiger Holzbau AG in Sennwald sein Handwerk und durfte sich über die Note 5,1 freuen.
Starker Nachwuchs in Holzberufen und ein Buchser an der Spitze